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Mo Oktober 5th, 2009

Biennale di Venezia – 4. Teil Arbeiten vor Ort, grosse Auflagen

In einem Palazzo am Canale Grande ist der isländische Beitrag zu sehen. Eine Endlosserie mit dem Titel „The End“ die der Künstler Ragnar Kjartansson anfertigt.

Bildquelle: Impression aus dem Isländischen Beitrag Nr. 24 The End von Ragnar Kjartansson.

Sein männliches Modell steht in Badehose rauchend und biertrinkend ab Mittags im Raum und wird von Kjartansson gemalt. Immer wieder bis zum Ende der Ausstellung, eine scheinbare Endlosserie, die erst mit dem Ende der Biennale beendet ist. Irre Idee, aber vielleicht gerade von einem Isländer erdacht, der ja aus dem Land kommt, das mit der Wirtschaftskrise scheinbar komplett gestoppt worden ist. So skurril kann Kunst und das Leben sein,…

Der Beitrag von Neu Seeland Nr. 32 und dann die Arbeiten von Francis Upritchard fielen auch noch positiv auf. Es sind sehr gute Skulpturen in tollen Räumen, die ganz in der Nähe des isländischen Beitrags nahe des Canale Grande zu finden sind.

Bildquelle: Impression aus dem Neu Seeländischen Pavillion, Francis Upritchard

Wer mag der kann noch bis zum 22. November 2009 die Biennale di Venezia in Venedig, Italien besuchen.

Der Weg lohnt sich, wenn man Freude daran hat, seine Begriffe von Kunst und Intention in den Wettbewerb mit den Künstlerinnen und Künstlern zu werfen, neugierig ist auf unterschiedliche Themen und ihre künstlerische Lösung und wenn man die Stadt im Wasser mag, die alles etwas verlangsamt, morbiden Charme versprüht und ganz oft diese Art von Präsentation überall in der Stadt prägt.

Einen richtigen white cube mit perfekt funktionierender Organisation, kurzen Wegen und millionenschwerer einfacher Kunst findet man hier nicht und das ist auch gut so. Viele kleine künstlerische Beiträge würden auch noch eine Erwähnung verdienen, verlieren dann aber auch schon durch das Beschreiben ihren Zauber, den es für jeden Besucher und jede Besucherin zu entdecken gilt. Und da ist Venedig immer ganz groß, hier kann jeder und jede noch was neues für sich entdecken und sich auf den Zauber einlassen.

 

 




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