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Mo Mai 3rd, 2010

Obama und die Ölpest – oder gibt es noch politische Kunst?

Politische Kunst – gibts die noch?

Bei manchen Sammlungen und Künstlerproduktionen kann der Betrachter oder die Betrachterin den Eindruck gewinnen, dass es politische Kunst nicht mehr gibt.

Wenn man als Künstler oder Künstlerin politische Themen visualisiert, ist das auch nicht unbedingt ein Erfolgsgarant. Das politische Kunst aber sehr vielschichtig sein kann und manchmal sogar von der Wirklichkeit überholt wird, oder durch die Wiederholung schon fast überzeitlich wirkt, zeigt der britische Künstler David Beavan mit seiner Serie “Last drops of fresh rainwater”.

2006 damit angefangen ist die Reihe jetzt auf über 150 Ölgemälde angewachsen und hat als eines der kürzlich erst entstandenen Stück ein Bild, dass sich auf die Ölpest vor Amerika beziehen könnte, wenn es nicht schon im Januar 2010 entstanden wäre.

Das Bild “yes we can” zeigt Obama nach einem Zeitungsausschnitt der Financial Times vor Streifen aus Blattgold und roter Farbe gemeinsam mit zwei Skeletten vor den neu geordneten Sternen der US Flagge. Auch wieder auf Gold-Farbgrund.

Reiche Nation am Abgrund, ehe es realisiert wird ist Verderben und Tod die Folge. Und das “nur” weil Profit vor Menschen, vor der Natur zählt.

Profit mit der Natur koste es was es wolle, zeigt ja die Ölpest deutlich. Keine zukunftsweisenden Förderung von naturfreundlichen Techniken, sondern Monopol- und Wirtschaftsmacht bis zum Abwinken.

Vielleicht hilft die selbst gemachte Katastrophe ja, das Gewissen in die Führungsetagen zurück zu bringen. Und die Menschen und die Natur die darunter leiden.

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1 Kommentar to “Obama und die Ölpest – oder gibt es noch politische Kunst?”

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[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Christiane Hoffmann erwähnt. Christiane Hoffmann sagte: Obama und die Ölpest – oder gibt es noch politische Kunst? #kunst http://cli.gs/uqdD0 #Kunst [...]

Di 4. Mai 2010 at 22:49

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