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Fr August 15th, 2008

In München tut sich was – Stiftung Pinakothek der Moderne rüstet auf

Das Münchner Museumsareal ist eine feine Sache. In drei Häusern, (PInakothek der ModerneAlte Pinakothek, Neue Pinakothek) klar durch Sammlung und Optik getrennt, wird Kunst ausgestellt. Richtig schöne, gute, teure Kunst.

Im letzten Jahr, habe ich mir mehrere Tage Zeit genommen, um die drei Häuser zu besuchen. Das Ergebnis war sehr differenziert. Die Begeisterung über den Bestand und über die Häuser, wurde durch die Servicehindernisse getrübt. Keine gemeinsame Eintrittskarte, keine gemeinsamen Ruhetage, wenig verbindendes für den Besucher. Das war mein Resümee des Besuches.

In der Diskussion um die Weiterentwicklung des Museumsareales möchte ich auch das Potential das in den Serviceleistungen der Häuser liegt ansprechen. Besucher freuen sich über einfache, klare Wege und Abläufe. Folgendes gibt es meiner Meinung nach mit zu bedenken:

Natürlich ist der Louvre ein Haus, aber trotzdem ist er an einem Tag geschlossen und nicht zeitversetzt,  die verschiedenen Flügel. (In München sind nicht alle Häuser gleichzeitig zu, sondern nur zwei und dann eins offen bzw umgekehrt. Das ist nicht glücklich. )

Als Ruhetag den Dienstag zu nehmen finde ich genial, da es nicht ein verlängertes Wochenende aufhält, wenn der Ruhetag auf den Montag fällt. (Nicht jeder Wochenendtourist kommt am Freitag und fährt am Sonntag). Am Dienstag ist darüber hinaus in Deutschland in vielen Gegenden in den Geschäften und Museen meist “tote Hose” (da könnten auch die Statistiken helfen).

Desweiteren wäre ein zentraler Eingangsbereich, (s. Louvre unter der Pyramide) infrastrukturell gesehen für die Besucher ideal. Wenn dann noch ein Ticket für alles zu haben wäre (Mengenrabatt) wäre das auch noch besucherfreundlich, im Gegensatz zu den bestehenden Zuständen.

Ein Gravitationszentrum in der Achse Alte Pinakothek – Pinakothek der Moderne zu nehmen ist sehr schlau, wenn man die Anbindung an die Pinakothek der Moderne schafft. Das ganze wirkt etwas wie ein L. Aber es kann Gelingen.

Hier der verkleinerte erste Entwurf vom Münchner Architekten Prof. Dr. Gunter Henn, der im Auftrag der Stiftung Pinakothek der Moderne auf der Pressekonferenz Kunst[t]räume der Stiftung Pinakothek der Moderne am 15. Juli 2008 die Pläne vorgestellt hat.

Bei den Plänen erschließt es sich mir nicht richtig, aber vermutlich soll die Gravitationslinie überirdisch verlaufen. Unterirdisch, wie in Paris hat es seine Vorteile, auch wenn die Kosten vermutlich dagegen sprechen. Aber wenn die Straße verkehrsberuhigt wird, die die Museen voneinander trennt, aber auch per Bus die Touristen vielfach hinbefördert, könnte das wohl ebenfalls gelingen.

Das Platz in den Museen fehlt, glaube ich sofort. Das auch mehr Cafeflächen (Ruhezonen) hilfreich wären ebenso. Da durch die versetzten Öffnungszeiten auch die Cafes einander nicht entlasten können. Allerdings empfinde ich pro Museum ein Cafe für dringend notwendig. Im Louvre wird das auch per Flügel, teils als Restaurants, teils im unterirdischen Hof gelöst. Die Shoppingmeile dort, wäre über Mieteinnahmen und die “Coolness” der Location einen Gedanken wert.

Warum ich immer Paris als Parallele ziehe, wird sich der Leser fragen. Ganz einfach. Zwar nimmt die PR für das geplante Projekt nationale Größen wie Berlin oder Dresden in den Blick, es kommen aber auch London und Paris vor.

Und da sind wir in der Liga, in die München gehört bzw. hin wollen sollte. München ist eben auch FC Bayern München (Zitat siehe PR-Film) aber eben auch Oktoberfest und als drittes sollten die Pinakotheken stehen. Das Zeug dazu hat das Museumsareal, drücken wir die Daumen.

 

 

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1 Kommentar to “In München tut sich was – Stiftung Pinakothek der Moderne rüstet auf”

Münchens neuer Missonipullover - Museum Brandhorst eröffnet | kunstfreunde sagte:

[...] wie die Kollegen von art seinerzeit beschrieben, wird der Museumsareal-Missoni-Pullover, das Museum Brandhorst in München nun bald eröffnet. Und da nach Ostern ja wieder neue [...]

Mo 13. April 2009 at 21:39

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