Fr Juni 25th, 2010
Märchen aus dem Kreativland
Es war ein mal eine kleine Werbeagentur, man könnte auch sagen, ein paar flippige und junggebliebene Grafikdesigner, die dachten sich es wäre doch schön, wenn sie ihr Know-how als Profis an den Nachwuchs weitergeben könnten. Früher nannte man diese Menschen die sporadisch an Unis und FHs auftauchten Privatdozenten oder manchmal sogar Professoren. Soweit wollten die Kreativis gar nicht gehen, sondern dachten sich für ein Projekt, für ein Semester eine Uni oder FH mit ihrem Wissen zu bereichern, was nettes machen und viel über Praxis und Kunden weiter zu vermitteln.
So gingen sie los und fragten an der FH(Uni) in der Nähe an. Tja das war natürlich nicht so einfach, so dauerte eine Entscheidung Wochen und Monate. Die Kreativen hatten ihre Angebot schon fast vergessen, da wurden sie dann zum Gespräch mit dem Chef des Ganzen gebeten.
Und siehe da, eigentlich hätte der Chef die Kreativen gerne bei sich gehabt um seine Studenten besser auf den kommenden kreativen Alltag vorzubereiten, aber er hatte keine Geld dafür. Weder für die Kreativen, noch zumindest für die Fahrtkosten. Das alles sollte doch gerne von den Kreativen mitgebracht werden. Was er anbieten konnte, waren die zukünftigen Entwürfe der Studenten, die in den Seminaren der Kreativen entstehen würden. Die könnten die Kreativen dann ja ihren Kunden verkaufen, so dass sie dann etwas hätten.
Da schauten sich die Kreativen an und dankten und zogen ihrer Wege.
Und die Moral von der Geschichte, jetzt werden schon nicht nur die Studenten, sondern auch die Kunden und die Kreativen übervorteilt. Das sind Systeme des Ausnutzens und Besch… die sich noch nicht mal die Brüder Grimm so ausdenken konnten.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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