Mi Dezember 2nd, 2009
Kulturstandorte anstatt Konsumtempel – was passiert im Supermarkt?
Was die Krise doch nicht alles für Chancen bietet. Nicht nur in Amerika, sondern auch in den deutschen Metropolen werden leerstehende Supermarkthallen und Einkaufszentren von Kreativen und Künstlern entdeckt und angemietet.
Die oft Riesenhallen mit 7.000 qm² oder mehr werden von geschäftstüchtigen Kreativen oder von fiffigen Immoblienmaklern parzelliert und als Atelier oder Ausstellungsflächen genutzt. Licht ist reichlich da, Heizung ist manchmal da und sonst sind die meist intakten Flächen besser in Schuß als Industrie- und Produktionshallen.
Hier ist zur Zeit noch ein Trend zu erkennen. In den Metropolen und im Umland werden schon viele Immobilien neu genutzt. In der Fläche oder Provinz sind die Konzepte noch nicht angekommen. Die Vermieter / Eigentümer haben kein Interesse an den Konzepten oder können sich die Kunstnutzung nicht vorstellen. Vermutlich sind die Abschreibungen hier noch hoch genug, oder was auch immer an Unwillen den Leerstand dem vermieteten Nutzen entgegensteht.
Bildquelle: Kunstfreunde mit T-shirt von Clemens Wilhelm, Projekt zur Ausstellung mehr als ein T-Shirt
Interessant an den “neuen” Immobilien ist auch, dass sie oft in Lagen zu finden sind, die dichter an den Menschen sind als Fabriken. Jedenfalls lohnt sich die Frage und der Versuch auch als Kollektiv oder GBR ein solches Projekt zu stemmen.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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