Fr Januar 8th, 2010
Komm in die Gänge wieder komplett
Vor Weihnachten 2009 war es so weit, die Stadt Hamburg und der Investor Hansevast einigten sich über die Rückgabe des Gängeviertels. Dafür hatte die Initiative Komm in die Gänge gekämpft.
Nun, nach Silvesterparty und Rückkehr in die geräumten zentralen Gebäude wie der Fabrik kann die kulturelle Arbeit der Initiative weitergehen.
Am Samstag, den 9.1.2010 gibt es im Hamburger Schauspielhaus die Veranstaltung mit dem Titel: EXPLOSION-Theatralische Theaterparty
Los gehts um 21:30 Uhr Ende soll um: 23:59 im Schauspielhaus sein.
Und hier jetzt der O-Ton der Initiative : Beschreibung:
Hochverehrtes Publikum!
Wo sind die jungen Künstlerinnen und Künstler dieser Stadt? Was treibt sie um? Woher kommt all die Kraft und Lebensfreude, die Schönheit und der Aufbruch? Und: Wer inszeniert hier eigentlich wen?
»Es ist was faul im Staate Dänemark« WILLIAM SHAKESPEARE, Hamlet
»Was brauchen wir zwischen uns, damit wir die Mauern endlich überwinden können? – Mauer!« ROCKO SCHAMONI, Eine Mauer der Liebe
Das Gängeviertel in Hamburg wird seit August 2009 als kultureller Raum und Produktionsstätte belebt. Künstler, Musiker, Architekten, Stadtplaner und Handwerker treffen sich seither an diesem Ort, erhalten und gestalten ein Stück Stadt.
Das Forum ist in kürzester Zeit nahezu weltweit bekannt geworden.
Dass die Übergänge zwischen Subszene und arrivierter Kunst fließend sind, ist hinlänglich bekannt. Das Schauspielhaus heißt mit seiner Pop- und Stadtkultur-Reihe »Explosion« herzlich willkommen: Die Kunst, die Künstlerinnen und Künstler aus dem Gängeviertel. Wir feiern gemeinsam im Malersaal, im Foyer, in der Kantine und in den Gängen des Schauspielhauses. Komm in die Gänge, mach mit oder guck zu, sei auf jeden Fall hier.
Und jetzt wäre es noch schön, wenn die Häuser auch Winterfest gemacht werden würden, da zur Zeit ja Winter ist. Tief Daisy lässt grüßen!


Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






2 Kommentare to “Komm in die Gänge wieder komplett”
Das Gängeviertel und sein eher interdisziplinäres Programm leistet wirklich ganze Arbeit, mich doch noch von einem Weggang aus Hamburg abzuhalten und das obwohl ich trotz ansehnlicher Zwischenerfolge und grosser Medienpräsens immer noch skeptisch bin, was am Ende wirklich dabei rumkommt, bezahlbare Ateliers in kleinen ehemaligen Arbeiterwohnungnen einrichten? Ich weiss nicht. Solange es aber derARTige Veranstaltungen wie am Samstag im Schauspielhaus gibt, schöne Stimmung und super Konzerte, wo Langhaarige über Joseph Beuys abrocken (Philipp Caspar Frederik) und alte Bekannte (Nova Huta) aus der
Versenkung kommen, solls mir sehr recht sein.
Mi 13. Januar 2010 at 16:59
[...] Kunst versus Kommerz, Verödung von Stadtquartieren, Künstlerinitiativen für Belebung von Stadtquartieren, [...]
Fr 29. Januar 2010 at 20:57
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