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Mi Juni 24th, 2015

5,6 Mio Euro für gemeinsames Projekt der Staatlichen Museen zu Berlin und der Kulturstiftung des Bundes

In Berlin wird doch lieber geklotzt als gekleckert: 5,6 Mio Euro für gemeinsames Projekt der Staatlichen Museen zu Berlin und der Kulturstiftung des Bundes für Vermittlungsarbeit. Komisch, dass die Kulturvermittler die das tägliche Tun machen manchmal nur den Mindestlohn bekommen, aber egal, es ist mal Geld für Kunstvermittlung da sehr erfreulich:

Die Staatlichen Museen zu Berlin und die Kulturstiftung des Bundes werden ein gemeinsames Projekt zur Vermittlungsarbeit in Museen durchführen. Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes hat am 23. Juni 2015 hierfür einer Projektförderung in Höhe von bis zu 5,6 Mio Euro zugestimmt. Das in fast zweijähriger Vorbereitungszeit erarbeitete Projekt trägt den Arbeitstitel „Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen“ und soll die Vermittlungsarbeit stärken. Hierzu wird am Bode-Museum der Staatlichen Museen zu Berlin ein Vermittlungslabor eingerichtet. Es hat eine Laufzeit von vier Jahren und beginnt im Jahr 2016.

Bernd_WeingartKopieD_01 Bildquelle: Bode-Museum | © Staatliche Museen zu Berlin / Bernd Weingart

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin freut sich über die positive Entscheidung: „Bildung und Vermittlung sind Kernaufgaben der Staatlichen Museen zu Berlin. Mit dem Kooperationsprojekt erhalten wir die Möglichkeit, neben unseren Basisprogrammen neue, zukunftsweisende Konzepte für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit umzusetzen. Dank der Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlern werden zahlreiche Museen in Deutschland davon profitieren.“

Heike Kropff, Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation bei den Staatlichen Museen zu Berlin: „Die Entwicklung von Bildungspartnerschaften zwischen Museen und Schulen ist eine Herausforderung, der wir uns im „Vermittlungslabor“ gemeinsam mit allen Akteuren – Vermittlern, Kuratoren und Direktoren, Schülern, Lehrern und Schulleitern sowie externen Partnern – stellen wollen.“

Julien Chapuis, Leiter des Bode-Museums: „Die größte Herausforderung für jedes Museum ist es, eine Anbindung an die jüngeren Generationen zu schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung des Bundes sind wir im Bode-Museum jetzt in der Lage Neues zu erproben, Risiken einzugehen und Modelle zu entwickeln. Ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre.“

Das Projekt umfasst zwei Module: Mit dem „Vermittlungslabor“ im Bode-Museum auf der Museumsinsel Berlin soll das Verhältnis zwischen Museum und Schule untersucht werden. Zusammen mit Partnerschulen werden Formate, Methoden und Kommunikationsformen entwickelt, die als „Prototypen“ auf alle interessierten Museen wie auch die weiteren Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin übertragen werden können. Das zweite Modul der Initiative ist ein bundesweites Volontärsprogramm, das 18 wissenschaftliche Volontariate im Bereich Bildung und Vermittlung an Museen mit einem Sammlungsschwerpunkt Kunst vorsieht.




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