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Mi Dezember 9th, 2015

Italienische Künstlerin Elisa Spanò erhält Osram Kunstpreis

Die italienische Nachwuchskünstlerin Elisa Spanò hat den diesjährigen Osram Kunstpreis, „Light is OSRAM“ (LIO), gewonnen. Die von ihr entworfene LED-Leuchte „Inspira“ kann Stimmungen von Internetnutzern in verschiedene Farben übersetzen und kreiert damit ein Stimmungsbild des World Wide Web. Osram hat den Förderpreis für junge Künstler zum zweiten Mal verliehen. „Das Siegerprojekt des LIO 2015 vereint auf einzigartige Weise die Themen Digitalisierung, Vernetzung und Licht. Es steht somit auch für den wegweisenden Wandel der Branche in Richtung des intelligenten und vernetzten Lichts“, so Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der OSRAM Licht AG während der Preisverleihung im Deutschen Museum in München.

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Bildquelle: Die Preisträger des LIO 2015: David Hartgenbusch (Platz 2), Peter Bahner (Platz 2), Elisa Spanò (Platz 1) und Maximilian Philipp Maria Brück (Platz 3) Quelle: Osram

Osram hat den LIO gemeinsam mit der Köln International School of Design (KISD) ausgeschrieben. Mehr als 50 Kunst- und Designstudenten der Kölner Designschule sowie ihren Partnerhochschulen in Mailand (Italien) und Philadelphia (USA) beteiligten sich mit ihren Konzepten am LIO 2015. Unter dem Motto „Light connects. In the public space“ sollten sie sich Gedanken machen, wie auf Leuchtdioden-Technologie basierendes Licht Menschen an öffentlichen Plätzen miteinander verbinden kann.

Die Siegerleuchte von Elisa Spanò basiert auf der Grundüberlegung, dass das Internet den weltweit größten öffentlichen Raum darstellt. Je nach mehrheitlicher Gemütslage der Internetnutzer ändert die Leuchte ihre Farbe. Die zugrundeliegenden Daten bezieht Inspira dabei von einer Online-Plattform, die Emotionen von Internetnutzern einfängt. Daneben interagiert die Leuchte zeitweise auch mit ihren direkten Betrachtern. Eine spezielle Software des Fraunhofer-Instituts1 für Integrierte Schaltungen erfasst deren Emotionen und übersetzt sie direkt in unterschiedliche Lichtfarben.

„Besonders die unterschiedliche Interpretation des öffentlichen Raums in den Konzepten war spannend zu beobachten. Die große Kreativität hinter den Konzepten machte uns die Entscheidung sehr schwer“, so Professor Wolfgang Laubersheimer, Direktor der Köln International School of Design und Mitglied der LIO-Jury.

Bei der feierlichen Verleihung des LIO im Deutschen Museum wurden neben der Gewinnerinstallation auch 17 weitere Konzepte vorgestellt, welche die Jury besonders beeindruckten. Platz zwei teilen sich die beiden Künstler Peter Bahner mit der Installation „Lightbridge“ und David Hartgenbusch mit „Peek“. Der dritte Platz ging an „Twinkle Light“ von Maximilian Philipp Maria Brück. Der Preis ist mit 5.000, 3.000 bzw. 2.000 Euro für die Plätze 1 bis 3 dotiert.

Inspira kann noch bis Ende Februar im Deutschen Museum bewundert werden. Dort wird das Kunstwerk innerhalb der Sonderausstellung „Licht ist mehr“ gezeigt, die anlässlich des Internationalen Jahr des Lichts stattfindet. In der Ausstellung werden anhand verschiedener Osram-Exponate eindrucksvolle Beispiele für neue Anwendungsmöglichkeiten von Licht präsentiert.

Mit dem LIO setzt Osram sein langjähriges Kunstengagement zukunftsweisend fort. Neben dem Förderpreis für Nachwuchskünstler verleiht das Unternehmen zudem Werke der internen Kunstsammlung an Mitarbeiter. Der LIO wird auch 2016 wieder international ausgeschrieben, dann unter dem Motto „Light is entertainment“.

 

 

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