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Mi April 27th, 2016

Zwischen zwei Horizonten – Meisterwerke aus Saarbrücken in Metz

Ausstellung „Zwischen zwei Horizonten –Deutsche und französische Avantgarden aus dem Saarlandmuseum“ gastiert vom 29. Juni 2016 bis 16. Januar 2017 im Centre Pompidou -Metz. Das Saarlandmuseum nutzt die temporäre Schließung der Modernen Galerie bis zur Wiedereröffnung 2017, um seine Meisterwerke in einem der beliebtesten
Museen Frankreichs zu präsentieren: dem Centre Pompidou in Metz.
Die Ausstellung versammelt knapp 240 Gemälde, Skulpturen, Graphiken und Fotografien aus der Zeit vom Impressionismus bis heute. In einen kulturhistorischen Kontext eingebettet, zeigt die Werkschau nicht nur die deutsche und französische Avantgarde mit ihrem starken gegenseitigen Einfluss, sondern dokumentiert anhand der Arbeiten auch die wechselhaften deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert. Die Metzer Präsentation, die nahezu alle Hauptwerke der Saarbrücker Sammlung vereint, erzählt die Geschichte der Moderne als eine Geschichte zwischen europäischen Nachbarn – eine in dieser Form einzigartige museale Konzeption.
Wenn das Museum nun in Metz zu Gast ist, so ist das nicht nur ein Zeichen für den partnerschaftlichen Geist, der die Verbundenheit zwischen den großen Kulturnationen Frankreich und Deutschland bestimmt.
Das Projekt ergab sich folgerichtig aus der einzigartigen Genese der Saarbrücker Sammlung, deren Basis gelegt wurde, als das Saarland nach dem Zweiten Weltkrieg unter französischem Protektorat stand. Kein anderes Museum bewegt sich wie die Moderne Galerie derart zwischen den Horizonten der französischen und der deutschen
Kunst.
Franz Marc - Das Blaue Pferdchen Bildquelle: Sammlung des Saarlandes, Franz Marc – Das Blaue Pferdchen

Die erweiterte Moderne Galerie, für deren Fertigstellung das Berliner Büro Kuehn Malvezzi Architekten in Planungsgemeinschaft mit dem Frankfurter Künstler Michael Riedel beauftragt wurde, wird 2017 mit neuen, großzügigeren Räumen eröffnen, die eine zeitgemäße und dem Wachstum der Sammlung entsprechende Präsentation ermöglichen wird. Die Pointe des innovativen Konzepts ist ein von Riedel entworfenes Kunstwerk von immensen Ausmaßen (ca. 4000 m²), das einerseits als weit ausgreifende Platzanlage die Besucher zum Museum leitet
und andererseits die Fassaden des Erweiterungsbaus rhythmisiert.




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