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Di Dezember 8th, 2015

Weltkunst in Wuppertal – von der Heydt

Die Ausstellung Weltkunst widmet sich den Lebensstationen Eduard von der Heydts. Der deutsch-schweizerische Bankier Eduard Freiherr von der Heydt(1882-1964) zählt zu den bedeutendsten Sammlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Selber als Sohn des Bankier August Freiherr von der Heydt geboren. Kannte er die Kunst. Der Vater gründete 1902 im Elberfelder (heutige Von der Heydt-) Museum sein Privatmuseum.
Eduard von der Heydt war die ästhetische Wirkungskraft der Kunstgegenstände bekannt. Geleitet vom Gedanken einer Weltkunst, einer universalen Betrachtungsweise der Kunst, präsentierte er Bilder von van Gogh, Munch, Picasso und Gauguin zusammen mit Buddhaköpfen aus China und Kambodscha, mittelalterliche und expressionistische Skulpturen neben Kultfiguren aus Papua-Neuguinea und dem Kongo.

Die Ausstellung führt die bedeutendsten Werke seiner Sammlungen wieder zusammen und lässt das weltoffene Flair seines Sammlerlebens wiedererwachen. Sie beleuchtet aber auch die Schattenseiten der Biographie von Eduard von der Heydt: 1937 Schweizer Staatsbürger geworden, war er in Finanzgeschäfte für den deutschen militärischen Nachrichtendienst während des Zweiten Weltkriegs verwickelt. 1948 wurde er deshalb vor ein Schweizerisches Militärgericht gestellt, in dem Prozess jedoch freigesprochen.

Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal und das Museum Rietberg in Zürich verdanken seinem Vermächtnis wesentliche Bestände. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit zwischen dem Museum Rietberg Zürich und dem Von der Heydt-Museum Wuppertal.

Weltkunst – Von Buddha bis Picasso – Die Sammlung Eduard von der Heydt noch bis zum 28.2.2016




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