KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Mi September 1st, 2010

walking house bei der ruhr2010

So langsam haben sich ja ein paar Lieblingsobjekte bei der ruhr2010 herausgebildet. Die Emscherkunst und als Teil davon das Walking House gehört auf jedenfall dazu. Während der Laufzeit der Ausstellung läuft es im Nordsternpark Gelsenkirchen einmal am Tag und kann vor Ort besichtigt werden.

Die Künstlergruppe N55 hat das Walking-House als ein modulares Wohn-System mit kleiner Küche und Bad, in dem sich bis zu 4 Bewohner langsam durch die Landschaft oder den Stadtraum bewegen können entwickelt. Auch die Möbel sind mit integriert. Hier ist alles mit einem Augenzwinkern zu sehen, denn es ist so politisch Korrekt, dass es schon wieder unglaublich ist. Es hat nämlich einen Regenwassersammler, eine Komposttoilette, einen Holzbrandofen und ein Solarsystem, um Wasser zu erhitzen. Sogar kann ein kleines Gewächshaus angedockt werden, um Teile der Nahrung für die Bewohner anzubauen. Die Neuentdeckung der Langsamkeit sozusagen.

Konzipiert ist das Walking House mit sechs hydraulisch bewegbaren Teleskopstelzenbeinen und kann daher sich nicht nur über ebene Straßen, sondern kann sich auch in unwegsamem Gelände bewegen. Einfach grandios.

Und was auch als Gesamtkunstwerk vor Ort und mit seinen Ergebnissen überzeugte war das Projekt Between the Waters: The Emscher Community Garden von Marjetica PotrÄ und Ooze Architects. Am 4. und 5. September 2010 zur Abschlussveranstaltung wird das im Juni angesetzte Bier dann verkostet. Hoffentlich macht das Wetter mit, wäre allen Beteiligten zu wünschen.

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