Mi April 23rd, 2008
Vom ganz normalen Wahnsinn – Ad Absurdum in Herford
Das MARTa Herford zeigt in seiner neuen Themenausstellung “Ad Absurdum” noch bis zum 27. Juli 2008 einen Überblick über “absurde Kunst”. Die ersten die mit diesem staunenden und hilflosen Ruf versehen wurden waren die Dadaisten. Damals wie heute wird ein Phänomen oder ein Ereignis als „absurd“ bezeichnet, wenn es sich nicht mehr den gewohnten Erfahrungen entsprechend einordnen lässt. Staunend oder auch kopfschüttelnd begegnen wir dem Unfassbaren. Was für den Verstand unfassbar ist, richtet sich nicht nur nach individuellen Gegebenheiten, sondern ist auch immer an den aktuellen Entwicklungs- und Bildungsstand einer Gesellschaft gebunden.
Manche Ländern wie zum Beispiel Belgien haben schon lange einen Hang zum Absurden oder eher zum surrealistischen. Daher wundert es nicht, dass viele der Künstler die mit Arbeiten in der Schau vertreten sind, aus diesem Land kommen. Der scheidende künstlerische Leiter Jan Hoet ebenfalls Belgier hat hier wieder seine eigenen Wurzeln mit bedacht.
Bildquelle: MARTa Herford, Rui Chafes
Was soll ich tun, wenn Du nicht da bist?, 2004
Stahl 524 x 120 x 210 cm, Museum Folkwang Essen
Foto: Jens Nober,© Rui Chafes
Da die scheinbar absurden Beispiele der Kunst so aus dem “Rahmen fallen”, wird der Verstand des Betrachters auf eine harte Probe gestellt. Zu erfassen was scheinbar nicht zu erfassen ist. Spielerisch, oft nicht ohne tiefen, ernsten Hintergrund und manchmal auch eine humorvolle Kommentierung der Zeit. Alles ist dabei, daher Bühne frei für Ad Absurdum.
Und wer noch mehr sehen möchte, der kann einen weiteren Schluck aus der Ad Absurdum-Flasche in der Städtischen Galerie Nordhorn tun
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






1 Kommentar to “Vom ganz normalen Wahnsinn – Ad Absurdum in Herford”
Schöne Ausstellung in Herford
Rupert
http://www.ARTMaker.eu
Fr 25. April 2008 at 17:56
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