So November 1st, 2009
Städel Museum Frankfurt zeigt Botticelli bis zum 28. Februar 2009
Bounjourno Renaissance in Frankfurt am Main - könnte man sagen, wenn am 13. November 2009 das Frankfurter Städel Museum die erste monografische Ausstellung zu Sandro Botticelli (1444/45–1510) im deutschsprachigen Raum eröffnet.
Ausgehend von seinem monumentalen Idealbildnisses des Weiblichen, einem der Hauptwerke der Sammlung des Städel Museums (s. Abbildung), zeigt die Ausstellung rund 500 Jahre nach Botticellis Todestag (17. Mai 1510) zahlreiche Werke aus allen Schaffensphasen des großen Meisters der italienischen Renaissance.
Bildquelle: Weibliches Idealbildnis, Städel Museum Frankfurt
Insgesamt präsentiert die Ausstellung mit über 40 Werken Botticellis und seiner Werkstatt eine umfassende Auswahl seines weltweit erhaltenen Werks.
Weitere 40 Arbeiten, darunter Werke von Zeitgenossen wie Andrea del Verrocchio, Filippino Lippi oder Antonio del Pollaiuolo, stellen Botticellis kostbare Schöpfungen in den historischen Kontext ihrer Entstehung. Die Ausstellung wird durch herausragende Leihgaben der bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas und der USA unterstützt. Zu den Leihgebern zählen unter anderem die Uffizien in Florenz, der Pariser Louvre, die National Gallery London, die Gemäldegalerien in Berlin und Dresden sowie das Metropolitan Museum in New York und die National Gallery of Art in Washington.
Seit dem Jahr 1470 sicherte er sich prestigeträchtige öffentliche Aufträge und etablierte sich als Maler großer Altarbilder. Zeitlebens stand Botticelli in der Gunst der regierenden Medici und ihrer Gefolgsleute.
Bei der Umsetzung ihrer Wünsche nach innovativem Bildschmuck konnte sich der Meister nicht nur auf seine Kenntnis der Florentiner Bildtraditionen und der antiken Kunst, sondern auch auf konkrete Anregungen und Konzepte aus dem Kreis der um Lorenzo de’ Medici versammelten Humanisten stützen. Als Tafel- und Freskenmaler gleichermaßen geschätzt, genoss Botticelli höchstes Ansehen über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus und zählte deshalb zum Kreis der Maler, die Papst Sixtus IV.
1481 zur Ausstattung der Sixtinischen Kapelle nach Rom bestellte. Vor allem sein viel diskutiertes Spätwerk bringt die charakteristischen Merkmale seines eigenwilligen Stils zu extremer Entfaltung.
Ausgangspunkt und Zentrum der gattungsübergreifenden Ausstellung ist ein nicht nur in Frankfurt weithin bekanntes Hauptwerk aus der Sammlung des Städel Museums: das Idealbildnis einer jungen Dame, die wahrscheinlich mit Simonetta Vespucci, der geliebten Turnierdame von Lorenzos Bruder Giuliano de’ Medici, zu identifizieren ist. Es geht in diesem Bildnis nicht so sehr um ein lebensnahes Konterfei der Dargestellten als vielmehr um das auch in der zeitgenössischen Poesie reflektierte Ideal einer Frau, die sich durch vollkommene Schönheit und ebenso vollkommene Tugendhaftigkeit auszeichnet. Ein solches Ideal definiert sich nicht zuletzt durch die Auseinandersetzung mit der Antike.
Die Ausstellung ist noch bis zum bis 28. Februar 2010 in Frankfurt am Main zu sehen.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






1 Kommentar to “Städel Museum Frankfurt zeigt Botticelli bis zum 28. Februar 2009”
[...] die klassischen Themen vorherrschen zeigen die großen Blockbusterausstellungen, wie Monet, Botticelli oder Leibovitz, während Schauen wie zu den 68er (die große Unschuld, oder ähnliches [...]
Fr 25. Dezember 2009 at 15:34
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