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Mi August 13th, 2008

Spitze & Design und ein Schweißgerät – Cal Lane

Die Idee ist wiedermal verblüffend einfach. Man nehme Alltagsgegenstände, die gerne auch eine Metallfläche haben und die wird mit einem Elektroschweißgerät (bzw ein Profi-Plasmaschneider) in filigrane „Spitzenformen“ verwandelt. Die kanadische Künstlerin Cal Lane und heute in Amerika arbeitend und lebend, ist schon lange kein Geheimtipp mehr.

Im alten Europa aber eher weniger bekannt. Ihre Arbeiten bestehen erstmal aus etwas metallenem. Gerne in der Ursprungsform und Verwendung wie Kotflügel, Schubkarren, Schauffel und ähnliches. 

Daraus werden filigrane Objekte, die wie geklöppelte Spitze wirken und die das Grundmaterial bis auf das Äußerste „Durchlöchern“.

Die stabile Metallgrundform bekommt so etwas filigranes, feines, leichtes, was ursprünglich die immernoch erkennbare Form eben nicht hatte. Ein verschmitzter, feinfülliger aber auch extremer Kontrast für den Betrachter.

Die Einzelobjekte sind meistens in Installationen eingebracht, die mit mehreren solcher Objekte ausgestattet sind. Sie spielen mit den Metallcharakteristika , wie Härte, Rost, Nutzen und Haltbarkeit.

Eine wilde Mischung mit filigranem Touch. Cal Lane wird mit ihrer Interpretation von „Spitze“ auch in der Vaterstadt der Spitze Brügge, vom 11. November 2008 bis zum 1. März 2009 in der Ausstellung „Spitze & Design“ zu sehen sein. 

Mit „Spitze & Design“ zeigt sich Brügge vier Monate lang von ihrer Spitzenseite. Ein wahres Festival aus zeitgenössischer Kunst, Design und Mode überall in der alten Hansestadt.

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