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So Juli 19th, 2009

Rene Magritte Museum Brüssel ein Selbsttest

Seit dem 2. Juni 2009 hat Brüssel eine neue Attraktion in Sachen Museum. Auf dem Museumsberg, bzw. Kunstberg, dort wo königlicher Palast und Kunstmuseum und weitere Spezialabteilungen und -Museumshäuser ihren Platz finden, hat das neue Rene Magritte Museum eröffnet.

Sensationell und noch in guter Erinnerung die Rene-Magritte-Retrospektive von 1998 oder die Ausstellung von Ensor bis Delvaux, seinerzeit in Ostende, die viele Magrittes schön präsentiert zeigte.

Jetzt also das eigene Haus. Die Vermarktung und das Verhüllen des Gebäudes während der Bauphase waren kluge und feinsinnige Ideen für ein bestimmt spannendes Haus, so sollte man denken,…

Also vier Wochen Eingewöhnung zugebilligt und dann zum Echttest in die belgische Hauptstadt gereist.

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Touristenbusse vor dem Magritte-Museum, Brüssel

Zuerst, natürlich muss man wissen wo man hin will. Ausgeschildert wird erst kurz vorher, aber das können wir Deutschen ja auch sehr gut. Dann unbedingt nicht zwischen 12 und 14 Uhr kommen. Obwohl überall ohne Mittagspause die Öffnungszeiten angegeben werden, wird der vergleichsweise kleine Eingang am Magritte-Museum zwischen 12 und 14 Uhr geschlossen. Man kann zwar über den Haupteingang des Kunstmuseums hereinkommen, aber nur bis zum Fahrstuhl, da auch hier die Uhrzeit des Eintritts entscheidend ist, und dass ist meist nicht zeitnah zum persönlichen Erscheinen.

Am Besten im Netz auf der Museumsseite, unter Onlinetickets diese bestellen und ausgedruckt mitbringen, dann steht man vermutlich nicht vergeblich an.

Wenn dann der Zugang erreicht ist, fährt man mit dem Aufzug ins dritte OG und hat erstmal eine schöne Sicht über Brüssel. Von dort geht es chronologisch durch die Sammlung und Magrittes Leben. Auch hier gilt, wie oft in belgischen Museen, wer gut sehen kann ist klar im Vorteil. Sehr kleine, dreisprachige Beschriftung obwohl für jede Sprache deutlich mehr Platz gewesen wäre.

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Impression vom Eingangsbereich des Magritte-Museums, Brüssel

Nicht alle Hauptwerke von Magritte sind in der ständigen Ausstellung vereint. Viele Männer mit Melone fehlen, da sie in anderen Sammlungen zu Hause sind, aber die Details, Fotos und die jeweiligen Lebensphasen von Magritte und seiner Frau Georgette sind interessant und aufschlussreich präsentiert.

Daher lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, allerdings sollte vorher s.o. die Ticketreservierung gemacht worden sein und der Zeitkorridor von 10 Uhr (normale Öffnung des Museums) und 12 Uhr (Mittagspausenanfang, der auch gerne schon um 11.45 Uhr eingeläutet wird) unbedingt einhalten, oder nach 14 Uhr (und dann bis 17 Uhr) einhalten.

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1 Kommentar to “Rene Magritte Museum Brüssel ein Selbsttest”

Magritte in Frankfurt | kunstfreunde sagte:

[…] den genialen Surrealisten René Magritte gezeigt. Seit 20 Jahren mal wieder. Die letzten großen Schauen fanden in Belgien und Frankreich statt. 2017 jährt sich der Todestag von Magritte zum 50ten Mal, deshalb haben […]

Fr 23. Dezember 2016 at 15:37

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