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Do November 6th, 2008

Phantastisches in Gütersloh – Nicolaus von Bentheim

Die Heimat des phantastischen Realismus wird ja im allgemeinen in Belgien oder in Österreich vermutet. Das dem nicht so ist, haben wir im letzten Winter schon nachgewiesen. Einer der „alten Recken“ dieser Zunft der heute 83jährige Nicolaus von Bentheim, gibt sich im Jubeljahr der Kunstposition im Kunstverein Gütersloh die Ehre.

Bildquelle: Bartholomäus-Prozession, 1973, Nicolaus von Bentheim

Nicht von ungefähr, ist der Weltenbummler doch ein gebürtiger Ostwestfale, auch wenn es zu seiner Geburt noch anders hiess.

Der Kunstverein Gütersloh zeigt Gemälde und Zeichnungen sowie Kupferstiche aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Bekanntes ist zu sehen Religionsgeschichte, Antike und historische Begebenheiten werden zitiert. Verstörender , scheinbare Ordnung in Anarchie verwandelnde Moment sind überall zu finden. Manchmall auch erst auf den zweiten Blick. Biografisches fliesst ein, aber auch Zeitgeschichte und das alles immer mit einem detailreichen und präzisem Strich.

Schön ist, dass ein kleines Katalogheft zur Ausstellung erschienen ist. Die Wunschbesetzung für die Eröffnung und die Betextung des Kataloges war Gesche Tietjens, die auch dazu gewonnen werden konnte.

Schön wenn sich Kreise schließen und sich eine runde Sache zeigt. Phantastischer Realismus ist eben sehr weit.

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1 Kommentar to “Phantastisches in Gütersloh – Nicolaus von Bentheim”

Stephan sagte:

Warum bringt man sie nicht mal zusammen, die Phantastischen unserer Region (N.z.Bentheim, Woldemar Winkler, Herbert Benedikt, Irene Müller)?

Mi 26. Mai 2010 at 21:34

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