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Mo November 12th, 2012

Otto Dix und die neue Sachlichkeit in Stuttgart

Die Neue Sachlichkeit erfreut sich seit einiger Zeit wieder eine intensiveren Betrachtung. Forschungs- und Ausstellungsprojekte z.B. in Dresden, Mannheim und Böblingen verdeutlichen das. Das Stuttgarter Kunstmuseum, das ja seit je her besondere Verbindungen zu Otto Dix hat, greift jetzt die Rolle von Otto Dix für die Neue Sachlichkeit als wichtige künstlerische Sprache der Moderne auf.
Die Ausstellung die noch bis zum 07.04.2013 zu sehen ist, überprüft den Satz des Künstlers, der äußerte: »Die Neue Sachlichkeit, das habe ich erfunden.«
Und hier die Fakten zur Ausstellung:

Mit rund 120 Werken geht die Sonderschau der Frage nach, was die Neue Sachlichkeit auszeichnet und wie vielfältig dieser Begriff seit den 1920er Jahren verwendet und interpretiert wird. Ihre Formensprache machten sich damals konservative wie progressive Künstler zu eigen. Otto Dix nimmt innerhalb dieser vieldeutigen Stilrichtung eine zentrale Position ein. In seinem Werk lassen sich sowohl klassizistische als auch gesellschaftskritische Tendenzen finden. Mit seinen Porträts sowie drastischen Gesellschafts- und Kriegsbildern schuf er wichtige Beispiele der neuen Ästhetik, mit der er kritisch und karikierend auf die Zustände in der Weimarer Republik reagierte. Auch nach 1933 führte Dix den Stil der Neuen Sachlichkeit besonders in seinen Landschaftsbildern fort. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem direkten Vergleich zwischen Otto Dix und Künstlern wie Christian Schad, George Grosz, Rudolf Schlichter, Franz Radziwill, Werner Peiner, Georg Scholz und Franz Lenk, der die Unterschiede in der Reaktion auf die nationalsozialistische Ästhetik und Kunstpolitik sichtbar macht.

Die Ausstellung ist im Kunstmuseum Stuttgart bis zum 07.04.13 zu sehen.




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