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Mo Januar 21st, 2008

New York im Sommer 2008 – Waterfalls of Brooklyn Bridge made by Olafur Eliasson

Nicht kleckern sondern klotzen könnte man bei der Meldung meinen, dass die Stadt New York mal eben 15 Millionen Dollar einsetzen wird um eine Wasserinstallation des in Berlin lebenden Dänen Olafur Eliasson im Sommer 2008 möglich zumachen. Wieder hereinholen will man das Geld mit den geschätzen 55 Millionen Dollar die das Kunstevent als Touristenmagnet wieder in die Stadt spülen soll.

Bei dem Christo und Jeanne Claude Projekt „The Gates“ hat es schon funktioniert, warum nicht etwas an einem der Wahrzeichen der Stadt.

Das Eliasson ein Künstler ist, dessen Projekte Millionen anziehen können hat er schon bewiesen. Seine Ausstellung „Weather Project“ lockte 2003 mehr als zwei Millionen Besucher in die Londoner Tate Gallery of Modern Art.

Weniger sollen es auch in New York nicht werden, und dafür ist die Stadt bereit, einiges zu unternehmen – bis hin zu „kostenlosen oder preisreduzierten Bootsrundfahrten“ hin zu den Wasserfällen, so die stellvertretende Bürgermeisterin Patricia Harris auf einer Pressekonferenz Mitte der Woche. Für sie ist das alles vor allem ein wirtschaftliches Thema, eine Fördermaßnahme für Restaurant-, Hotel- und andere Umsätze.

Oh man, das ist echt eine Hausnummer und man kann gespannt sein auf die Angebote die sich drumrum stricken werden. Galerieöffnungen, Vernissagen, Finissagen und im Sommer endlich mal Wasser in New York. Nicht zu unterschätzen in den heissen Stadtfluchten der Metropole.




1 Kommentar to “New York im Sommer 2008 – Waterfalls of Brooklyn Bridge made by Olafur Eliasson”

Olafur Eliasson in Gütersloh - Kunst ist Stadtmarketing | Die Ostwestfalen sagte:

[…] und Naturphänomene. Mit „Christo war gestern“, wirbt die Stadt New York bereits seit Anfang des Jahres für die „Waterfalls“ des dänischen Künstlers Olafur Eliasson. Wen wundert es […]

Di 8. Juli 2008 at 20:39

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