Sa März 14th, 2009
Neuss zeigt Rousseau Kunst der Modernen Primitiven
Das Neusser Clemens-Sels Museum hat einen eigenen Bestand von Kunst der Modernen Primitiven. Dieser Bestand wird jetzt in der Ausstellung “Auf eigenen Wegen – Henri Rousseau und sein Umkreis” noch bis zum 24. Mai 2009 gezeigt.
Bildquelle: Clemens-Sels-Museum, Henri Rousseau, Landschaft mit Brücke, Privatsammlung
Henri Rousseau oder der “Zöllner” gilt als Vater der Modernen Primitiven Kunst in Europa. Als Autodidakt hat der französische Finanzbeamte seinerzeit angefangen, in einer einzigartigen autonomen Formsprache seine Bilder zu malen. Diese andere frische Malerei, faszinierte nicht nur Paul Signac, sondern auch die anderen Begründer der klassischen Moderne wie Paul Gauguin aber auch Pablo Picasso.
Die Ausstellung zeigt daher Rousseaus Werke als Aufhänger, bleibt dabei aber nicht stehen, sondern versucht den Blick zu weiten auf andere Autodidakten, die ebenfalls auf dem Weg der magischen, ekstatischen und zum Kern der Dinge vordringenden Erfassung der Welt in einer scheinbar einfachen Formen- und Motivsprache folgten.
So werden Arbeiten der weniger bekannten Franzosen André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis und weiterer gezeigt. Ein paar Highlights lassen sich entdecken, zum Teil aber auch weniger Gutes, aber daran kann man dann sein eigenes Auge schulen.
Der Besuch lohnt, da es insgesamt jede Menge interessante Ausdrucksweisen zu entdecken gibt, die immer wieder um magische Orte der eigenen Gedankenwelt kreisen. Spannend und zum Teil amüsant oder auch tiefgründig, jederfalls nicht langweilig.
Die Ausstellung umfasst gut 100 Arbeiten zusammengetragen aus dem eigenen Bestand und aus einer Privatsammlung.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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