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Fr März 25th, 2011

Nebel in Hamburg – William Turner der Maler der Elemente im Bucerius Kunstforum

Keiner verstand es wie William Turner (1775 – 1851) Wetterphänomen in seiner Kunst zu beschreiben. Seine Zeitgenossen konnten seine modernen Bilder kaum fassen und so wurde er zu dem Maler der Elemente. Er kombinierte in seinen Landschaftsgemälden Feuer, Wasser, Luft und Erde auf neue Weise und erforschte intensiv ihre Beziehung zueinander. Seine Auseinandersetzung mit den Elementen bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung, die das Bucerius Kunst Forum dem englischen Künstler anlässlich seines 150. Todesjahres widmet.

Daher ist die Ausstellungsidee der Hamburger naheliegend. Anhand der fünf Themenbereiche Feuer, Wasser, Luft, Erde und Fusion wird die Entwicklung von William Turners Landschaftsmalerei über mehrere Jahrzehnte nachgezeichnet. Sie zeigt, wie seine Maltechnik, in der die Formen wie die Elemente miteinander verschmelzen, durch die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit beeinflusst wurde. Vor dem Hintergrund von Turners Vision der Elemente erscheinen auch seine dynamische Landschaftsauffassung, sein unkonventioneller Einsatz der Farbmaterie und seine in die Abstraktion vordringenden Aquarelle und Gemälde in neuem Licht.

Mit rund 85 Werken aus der Tate Gallery in London und weiteren britischen sowie amerikanischen Sammlungen bietet die Ausstellung eine der seltenen Gelegenheiten, das Werk William Turners in Deutschland zu sehen. Die von Inés Richter-Musso und Ortrud Westheider kuratierte Schau wird nach dem Auftakt im Bucerius Kunst Forum im Nationalmuseum Krakau und im neu eröffneten Museum Turner Contemporary im englischen Margate gezeigt.
Die Ausstellung läuft vom 2. Juni bis zum 11.September 2011.


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