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Do Dezember 5th, 2013

Museum Schnütgen zeigt kostbares Textil – Seide statt Sünde

Die Textilkunst ist am Ende des Jahres 2013 in ganz vielen Museen der Republik Thema. Das Kölner Schnütgen-Museum mit seiner exquisiten Sammlung hat schon länger eine Reihe über die kostbaren liturgischen Gewänder am Start. Die aktuelle Ausstellung heißt Seide statt Sünde und widmet sich der Vorbereitung auf die Messfeier, im Aspekt der Wichtigkeit für den mittelalterlichen Gebrauch. Durch das rituelle Bekleiden mit kirchlichen Gewändern, begleitet von Ankleidegebeten, vollzogen Priester und Bischöfe einen Übergang vom Weltlichen ins Heilige.
Beginnend mit kostbarer Untergewandung – die seltenen Stücke sind erstmals seit 1985 wieder im Museum Schnütgen zu sehen – folgt die Ausstellung den Geistlichen Schritt für Schritt bei der feierlichen Vorbereitungszeremonie bis zum Kämmen der Haare und der Händewaschung.
Kostbare Schätze kirchlicher Textilkunst, darunter ein Untergewand aus dem 14. Jahrhundert und das mittelalterliche Ornat aus St. Andreas, werden zusammen mit liturgischen Objekten wie dem berühmten Elfenbeinkamm des Hl. Heribert präsentiert. Damit wird das Format Museum Schnütgen Im Fokus fortgesetzt. Die Ausstellung ist noch bis zum 24.08.2014 in Köln zu sehen.

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