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So Januar 2nd, 2011

Museum Ludwig zeigt Remembering Forward – Malerei der australischen Aborigines seit 1960

Mit »Remembering Forward« zeigt das Museum Ludwig exemplarisch neun herausragende Positionen zeitgenössischer indigener Malerei der letzten 40 Jahre, die aus den Wüstenregionen im Zentrum und aus dem Kimberley im Nordwesten Australiens stammen. Außerdem werden Gemälde auf Baumrinde aus Arnhem Land zu sehen sein, die um 1960 auf Initiative von Tony Tuckson und Stuart Scougall in die Art Gallery of New South Wales nach Sydney gelangten und damit eine frühe Würdigung als westlicher Kunst gleichwertiger Kunstproduktion erfuhren.

Für den westlichen Betrachter sind diese Bilder immer neu eine Herausforderung des Schauens und Verstehens:Was als abstraktes Bild wahrgenommen wird, ist dennoch als die Darstellung eines Ortes und seiner Geschichte zu begreifen. Häufig bedienen sich die Künstler einer Darstellungsweise, die keine Horizontlinie kennt, sondern wie bei einem Luftbild eine Aufsicht des Landes zeigt. Quasi frei von europäischer Kunstgeschichte kann indigene Malerei auch eine Bildtradition eröffnen, die im besten Sinne auf eine Weltkunst hinausläuft. Die Ausstellung ist noch bis zum 20.03.2011 im Museum Ludwig zu sehen.

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