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Fr Februar 13th, 2015

Museum der Moderne Salzburg zeig die Sammlung von Kokoschka bis Anzinger

Auf Basis ihrer ersten bei der Sichtung der Museumssammlung gewonnenen Eindrücke hat die neu bestellte Kuratorin für Moderne, des Museums der Moderne Salzburg Beatrice von Bormann, eine Ausstellung über Expressionismus erarbeitet. Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken aus der Sammlung von rund 80 Künstler_innen des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt dabei auf österreichischen und deutschen „Expressionismen“: vom frühen Expressionismus vor dem Ersten Weltkrieg über den Neoexpressionismus der 1960er- und 1970er-Jahre bis zu den Neuen Wilden.

Bildquelle: Jean Egger, Portrait eines Jünglings, 1927, Öl auf Leinwand, Museum der Moderne Salzburg

Franz Marc bezeichnete dieses Bestreben 1912 als „subjektive Umwandlung der Natur“. Dabei führte das
internationale Formexperiment dazu, dass Expressionismus von Anfang an abstrakte und figurative Kunst – im selben Bestreben, das „Geistige“ darzustellen – vereinte.
Das Museum der Moderne Salzburg verfügt über hervorragende Werke sowohl des frühen Expressionismus von Richard Gerstl, Oskar Kokoschka, Ernst Ludwig Kirchner und Emil Nolde als auch über repräsentative Werke des
Neoexpressionismus, etwa von Markus Lüpertz und Georg Baselitz, und der Neuen Wilden wie Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch und Gunter Damisch. Eine spezifischösterreichische Form des expressiven Realismus ist
durch Künstler wie Georg Eisler, Alfred Hrdlicka, Rudolf Kortokraks und Karl Stark vertreten. Mehrere Werke werden erstmals ausgestellt, darunter zwei Schenkungen.

Laufzeit der Ausstellung vom 7.3.2015 bis zum 21.6.2015

Kunst aus Leipzig w




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