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Mi April 22nd, 2009

Modern Life – Edward Hopper und seine Zeit

Jede Trilogie findet mal ihr Ende. Aber es kann ja auch ein furioses Ende sein. So in den nächsten Tagen in Hamburg, wenn im Bucerius Kunstforum die Ausstellung ” Modern Life” die Werke Edward Hoppers im Kontext der Kunst seiner Generation zeigt. Den Schwerpunkt bilden Szenen des modernen Lebens, wie sie die amerikanische Kunst des frühen 20. Jahrhunderts auszeichneten: Arbeiten von Man Ray, Lyonel Feininger, Charles Sheeler und Georgia O’Keeffe führen die rasante Entwicklung der Metropolen, ein zentrales Thema der amerikanischen Kunst vor dem Zweiten Weltkrieg, eindrucksvoll vor Augen.

Bildquelle: Edward Hopper Seven A. M., 1948, Whitney Museum of American Art, New York

hopper

Die Ausstellung Modern Life ist der dritte und letzte Teil der Trilogie des Bucerius Kunst Forums zur amerikanischen Kunst zwischen 1800 und 1950 die in den letzten zwei Jahren angelaufen ist.

Die Spannweite dieser Ausstellung liegt in den Motiven. Diese reichen von den Ford-Werken zum Vergnügungspark, vom Hotelzimmer zu den Fassaden der Großstadt, von den Menschentrauben im Kinofoyer zu einsamen Bahnübergängen und Hinterhöfen.

Die Malerei Edward Hoppers (1882-1967) zieht heute auf der ganzen Welt Menschen in ihren Bann. Liegt es an seinem unterkühlten Realismus, der zeigte wie Anfang des 20. Jahrhunderts Isolation wirkt. Isoliert wirkende Gestalten im Diner oder Hotelzimmer; seine Werke wurden zum Inbegriff für die Melancholie des modernen Lebens.

Die Ausstellung Modern Life. Edward Hopper und seine Zeit zeigt zwölf der bedeutendsten Arbeiten Hoppers zusammen mit rund 90 weiteren Meisterwerken aus dem Whitney Museum of American Art in New York.
Die Ausstellung ist vom 9.5. – 30.8.2009 in Hamburg zu sehen.

artservice-eventfotografie




1 Kommentar to “Modern Life – Edward Hopper und seine Zeit”

Jörg Schlichtholz sagte:

Diese Ausstellung ist ein Muss, vor allem weil den meisten “Night Hawks” von 1942 vorschwebt, dass von einigen Künstlern neu interpretiert wurde. Egal ob auch dieses Original zu sehen ist oder nicht, diese beklemmende Isolation ist sicher vorhanden und wer kann sollte diese Ausstellung nicht verpassen.

So 26. April 2009 at 17:08

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