Mo Februar 16th, 2009
Modern Life by Edward Hopper – Amerikanische Kunst in Hamburg 3. Teil
Das Bucerius Kunst Forum hat in den vergangenen zwei Jahren, die amerikanische Malerei in einen besonderen Fokus genommen. Als Abschluss dieser Trilogie wird im Mai 2009 die Ausstellung “Modern Life” eröffnet. Es geht dabei vorallem um die Malerei Edward Hoppers (1882-1967).
Sein unterkühlter Realismus hat die Menschen in ihrer Einsamkeit neu gezeigt. Egal ob im Diner oder Hotelzimmer; seine Werke wurden zum Inbegriff für die Melancholie des modernen Lebens. 12 Hopperbilder werden gemeinsam mit rund 90 weiteren Meisterwerken aus dem Whitney Museum of American Art in New York in Hamburg gezeigt.

Bildquelle: Edward Hopper, Railroad Sunset, 1929, Öl auf Leinwand, 74.3 x 121.92 cm, Whitney Museum of American Art, New York;
Josephine N. Hopper Bequest © Heirs of Josephine N. Hopper, licensed by the Whitney Museum of American Art
Hopper im Kontext der Kunst seiner Generation. Etwas, was auch die Ausstellung des MoMA 2005 in Berlin nicht geschafft hat. Hier bilden Szenen des modernen Lebens, wie sie die amerikanische Kunst des frühen 20. Jahrhunderts typisch sind den Schwerpunkt: Arbeiten von Man Ray, Lyonel Feininger, Charles Sheeler und Georgia O´Keeffe führen die rasante Entwicklung der Metropolen, ein zentrales Thema der amerikanischen Kunst vor dem Zweiten Weltkrieg, eindrucksvoll vor Augen. Die Spannweite der Motive reicht von den Ford-Werken zum Vergnügungspark, vom Hotelzimmer zu den Fassaden der Großstadt, von den Menschentrauben im Kinofoyer zu einsamen Bahnübergängen und Hinterhöfen.
Die Hamburger konnten ja nicht wissen, dass mit der Wirtschaftskrise diese tiefen Einblicke in die amerikanische Seele und Kunst eine neue Tiefe gewinnen würden.
Katalog zu Edward Hoppers Ausstellung in Wien
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






4 Kommentare to “Modern Life by Edward Hopper – Amerikanische Kunst in Hamburg 3. Teil”
Ich finde die amerikanische Kunst sehr gut. Es ist interessant etwas neues und moderne Ideen zu schauen und darüber nachzudenken.
Di 17. Februar 2009 at 09:43
Edward Hopper war schon immer einer meiner Lieblingskünstler, seine Motive sind immer noch sehr modern und sprechen einen an, nicht nur, weil sie schön anzusehen sind, sondern weil er wirklich Zeitgeschichte ausdrückt, und die Bilder immer wieder Raum für aktuelle Interpretationen lassen.
Di 17. Februar 2009 at 18:19
[...] gab nicht nur Edward Hopper in den 60er oder Manson oder die 1968er. In Amerika fingen mehrere junge Künstler in dieser [...]
Di 10. März 2009 at 22:00
[...] Trilogie findet mal ihr Ende. Aber es kann ja auch ein furioses Ende sein. So in den nächsten Tagen in [...]
Mi 22. April 2009 at 21:32
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