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Di Juli 25th, 2017

Martin Gropius Bau zeigt Regina Schmeken Blutiger Boden

Regina Schmeken begann im Frühjahr 2013 die Tatorte des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) zu fotografieren, eine Verbrechensserie rechtsradikaler Terrorist*innen inmitten deutscher Städte. In der Serie geht es ihr um das Gedenken an die Ermordeten sowie um die Auseinandersetzung mit Orten, die auf den ersten Blick keinerlei Spuren einer Gewalttat aufweisen. Zwischen 2013 und 2016 besuchte die Fotografin mehrmals die zwölf Tatorte in Deutschland. Es entstand ein Zyklus großformatiger Schwarz-weiß-Fotografien, die eindrücklich wirken und die Geschehnisse gleichsam mit bildnerischen Mitteln aufarbeiten. Fast alle Opfer waren türkischer Herkunft, sie wurden auf dem Boden liegend in ihrem Blut gefunden, brutal hingerichtet von rechtsradikalen Terrorist*innen.

Regina Schmeken – Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU
29. Juli bis 29. Oktober 2017, Martin Gropius Bau, Berlin




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