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Sa Mai 21st, 2016

Marta Herford zeigt die Ausstellung Grün stört – Im Fokus einer Farbe

Das Malerei und gärtnerische Leidenschaft zusammen geht, ist seit Claude Monet und seinen Gärten in Giverny bekannt. Um so erstaunlicher dass Georg Baselitz seinen Künstlerkollegen und kolleginnen riet: „Malt keine grünen Bilder, die kauft keiner, grün geht nicht in der Kunst!“Georg Baselitz
Das Marta Herford versucht diesem Rat jetzt auf den Grund zu gehe. Mit der Ausstellung „Grün stört – Im Fokus einer Farbe“ werden künstlerische Facetten einer widersprüchlichen Farbe durch 35 Exponate aus Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Zeichnung in Szene gesetzt.

Grün Stort Marta

Bildquelle: Parastou Forouhar: Grün ist mein Name, 2007, Digitale Zeichnung

Die Farbe Grün steht für Hoffnung, Glaube, Heilung, aber auch Krankheit und Verderben: Die Farbe Grün steckt voller widersprüchlicher Deutungsansätze, fokussiert die menschliche Aufmerksamkeit und ruft Irritationen hervor. Aus farbpsychologischer Sicht gilt Grün als anregend und soll eine lebendigere, bewusstere Wahrnehmung fördern.
Und doch fristet ausgerechnet diese Farbe ein Schattendasein in der bildenden Kunst. „Grün stört – Im Fokus einer Farbe“ vereint Werke ausgewählter zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die ein besonderes Interesse für diese Farbe hegen und sie auf ganz individuelle Weise zum Ausdruck bringen.
Gärtner und Parkliebhaber sind vielleicht zu ruhig um im Kunstbetrieb ihre Heimat zu finden. Allerdings ist die Farbe Grün als Lebenselexier immer häufiger in der zeitgenössischen Kunst zu finden. Laufzeit der Ausstellung:
22. Mai – 14. August 2016, Marta Herford, Lippold-Galerie, Herford

sehnsucht-waage




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