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Mo März 2nd, 2009

Machs Mit – Liebesorte in Berlin

Im C/O Berlin ist noch bis zum 13. April 2009 die Ausstellung Liebesorte des Fotografen Jan von Holleben zu sehen.

Der Fotograf inszeniert reale Schauplätze wie nüchterne Hotelzimmer, romantische Seeufer, plüschige Bordelle in denen sich Menschen der trauten Zweisamkeit widmen. Oder „liebe machen“ oder „sich lieben“. Die deutsche Sprache ist an dieser Stelle weniger direkt als andere Sprachen.

Holleben hat  die Orte, an denen Menschen Sex haben, aufgesucht und ein buntes Kaleidoskop von „Liebesorten“ zusammengestellt. Das Ergebnis ist erfreulich bunt und vielfältig wie die Menschen selbst. Die Serie „Liebesorte“ ist zusätzlich die neue Staffel von Deutschlands größter Aidspräventionskampagne „mach’s mit“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Holleben zeigt seine fotografische Handschrift und verdichtet die Botschaften der Kampagne, die mit Präventionsexperten gemeinsam entwickelt wurde, in einer Motivserie, die die zahlreichen Aspekte menschlichen Liebeslebens abbildet.

Bildquelle:C/O  Berlin

Jan von Holleben, international bekannt als „Fotograf der Fliegenden Kinder“ (Dreams of Flying), stellt mit „Liebesorte“ eine ganz andere Richtung seiner Arbeit vor und zeigt Landschaften – Landschaften nicht an und für sich, sondern Umgebungen, die eine Geschichte erzählen. „Liebesorte“ steht ästhetisch für sich, knüpft konzeptionell jedoch „Kosmos“, einer Serie von Landschaftsfotografien, an, die von Holleben im Herbst 2009 in einem Fotoband veröffentlichen wird.

Jan von Holleben 1977 in Köln geboren und auf dem Süddeutschen Land aufgewachsen, beginnt mit 13 Jahren zu fotografieren und die Magie der Materie für sich zu entdecken. Nach dem Abitur fängt er zunächst ein Pädagogikstudium an, wechselt jedoch zu einer klassischen Assistenz bei einem Fotografen. Anschließend nimmt er in London sein Studium der Kunstfotografie auf. Von Holleben beschäftigt sich stark mit der visuellen Repräsentation von Kindheit und Kindheitsgeschichte, in seine künstlerische Arbeit fließen der Begriff des „homo ludens“ sowie Konzepte und Theorien aus der Spielpädagogik ein. Sein Portfolio wächst kontinuierlich und er wird mit renommierten internationalen Preisen ausgezeichnet. Jan von Hollebens Arbeiten werden weltweit publiziert und sind in internationalen Ausstellungen und Sammlungen vertreten. Er lebt und arbeitet zwischen Berlin, London und seiner Heimat, dem Kaiserstuhl bei Freiburg.

Die Ausstellung ist Teil der „mach’s mit“-Schutzkampagne von GIB AIDS KEINE CHANCE der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

 Eventfotografie Messeconsulting Stolzmann




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