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Fr Juni 19th, 2015

Lenbachhaus München zeigt Lea Lublin vom 25.Juni bis 13. September

Das Lenbachhaus freut sich sehr, mit der ersten Retrospektive Lea Lublin (1929-1999) in das vielschichtige Œuvre der argentinisch-französischen Künstlerin einzuführen.

LeaLublin Bildquelle: Lenbachhaus, München

Lea Lublin (1929 Brest, Polen – 1999 Paris), die in Deutschland bislang nahezu unbekannt ist. Lublins dezidierte Hinterfragung des Bildes als ideologisches Konstrukt und ihr Postulat einer aktiven Einbeziehung des Betrachters sind für uns heute erneut von akuter Relevanz. Wir freuen uns sehr, mit der ersten Retrospektive zu Lublin in das vielschichtige Werk dieser Künstlerin einzuführen.
Mit einer Auswahl ihrer wichtigsten Arbeiten aus knapp dreißig Jahren konzentriert sich die Präsentation im Kunstbau auf wesentliche Aspekte in Lublins OEuvre: die Absage an die Malerei und Hinwendung zu interaktiven Environments, die Erklärung des Dialogs zur Kunstform, die Dekonstruktion des künstlerischen Bildes aus psychoanalytischer und feministischer Perspektive und die Recherche zu Marcel Duchamps Aufenthalt in Buenos Aires. Neben Fotografien, Zeichnungen, Wandinstallationen und Videos der Künstlerin können Besucherinnen und Besucher eine Rekonstruktion von Lublins Environment »Fluvio Subtunal« (1969) erleben.

Im Zuge der Ausstellungsorganisation hat das Lenbachhaus zahlreiche wichtige Werke aus dem Pariser Nachlass gesichert und restauriert. Viele Arbeiten sind zum ersten Mal seit 20 Jahren zu sehen. Die Präsentation wird durch Leihgaben aus dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre national des arts plastiques, dem Fonds régional d’art contemporain Alsace und der Bibliothèque nationale de France ergänzt.

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein umfangreicher farbig illustrierter Katalog mit Beiträgen von Stephanie Weber, Thibault Boulvain, Catherine Francblin, Teresa Riccardi, Monika Bayer-Wermuth, Isabel Plante und Pierre Restany. Die Publikation vereint die wichtigsten Schriften der Künstlerin, die erstmalig ins Deutsche und Englische übersetzt wurden.

Lublins dezidierte Hinterfragung des Bildes als ideologisches Konstrukt und ihr Postulat einer aktiven Einbeziehung des Betrachters sind für uns heute erneut von akuter Relevanz. Mit einer Auswahl der wichtigsten Arbeiten aus knapp dreißig Jahren konzentriert sich die Präsentation auf vier wesentliche Aspekte: die Absage an die Malerei und Hinwendung zu interaktiven Environments, die Definition des Dialogs als Kunstform und die Dekonstruktion des Bildes. Neben Fotografien, Zeichnungen, Wandinstallationen und Videos der Künstlerin, von denen viel zum ersten Mal seit 20 Jahren zu sehen sind, können Besucherinnen und Besucher eine Rekonstruktion von Lublins Environment Fluvio Subtunal (1969) erleben.




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