KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Sa August 30th, 2014

Lehmbruckmuseum Duisburg zeigt Zeichen gegen den Krieg

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Mit dem „Gestürzten“ von Wilhelm Lehmbruck besitzt das Lehmbruck Museum ein Schlüsselwerk dieser Zeit. Die Ausstellung nimmt die Haltung Wilhelm Lehmbrucks zum Ausgangspunkt und zeigt Werke von insgesamt 21 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen und Begleiterscheinungen kriegerischer Konflikte beschäftigen.
Hot_Spot_III

Abb.: Mona Hatoum, Hot Spot III, 2009, © Courtesy Fondazione Querini Stamparella, Foto: Agostino Osio

In Mutter Courage schreibt Bertolt Brecht: „Der Krieg ist wie die Liebe, er findet immer einen Ausweg“. Gemeint ist damit nicht allein der „Erfindungsreichtum“ des Krieges. Brecht bezieht sich ebenso auf den Krieg als menschliche Konstante, die – wie auch die Liebe – untrennbar mit dem Menschsein verbunden ist.

Die Ausstellung im Lehmbruck Museum ist Teil des LVR-Verbundprojekts „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg„, mit dem der Landschaftsverband Rheinland (LVR) noch bis Mitte 2015 an die geschichtsträchtige Epoche vor rund 100 Jahren erinnert. Sie wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

In Kooperation mit dem filmforum zeigt das Lehmbruck Museum Filme von berühmten Regisseuren wie Blake Edwards, Ernst Lubitsch oder Stanley Kubrick. Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Museums-Website.
Spezielle Blind-Date-Führungen, die für Schulgruppen kostenlos buchbar sind, ermöglichen einen interessanten Austausch mit älteren Kunstfreunden, deren Blick auf die Kunst auf anderen Erfahrungen beruht.

Folgende Termine stehen zur Auswahl: 30.9., 8.10., 16.10., 24.10., 4.11., 12.11., 20.11., 28.11., 4.12. 2014, jeweils von 10 bis 12 Uhr.

„Vergiss es!“ heißt ein Workshop für Schulklassen mit dem Künstler Ruppe Koselleck. Es werden historische und gegenwärtige Rituale der Erinnerung sowie Denkmäler zum Ersten und Zweiten Weltkrieg einer künstlerischen Untersuchung unterzogen (siehe auch www.mayerserde.blogspot.de ). Die Teilnahme ist bei vorheriger Buchung ebenfalls kostenlos.

Der Workshop findet zweimal statt: Mo 24.11. und Di 25.11.2014, jeweils 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr.

[ad#ad-fuer-beitraege]




hier kommentieren to “Lehmbruckmuseum Duisburg zeigt Zeichen gegen den Krieg”

Dieser Beitrag wurde bislang nicht kommentiert.

Hinterlassen Sie eine Nachricht

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>