Sa Mai 22nd, 2010
Landschaften von Liebermann, Corinth und Slevogt in Köln im Wallraf-Richartz-Museum
Unter dem Titel „Liebermann, Corinth, Slevogt – Die Landschaften“ zeigt das Wallraf-Richartz Museum Köln mehr als 80 Werke der drei deutschen Impressionisten. Die meisten Leihgaben stammen aus international renommierten Häusern wie der Berliner Nationalgalerie, dem Frankfurter Städel oder dem Wiener Belvedere. Die Schau zeigt wie die drei erfolgreichen Künstler frei von Aufträgen und Zwängen aller Art, in der Landschaftsmalerei ihre Kreativität entfalteten.
Bildquelle: Plakatausschnitt „Liebermann, Corinth, Slevogt – Die Landschaften“
Die Landschaften sind mehr entstanden, als die drei Großmeister ganz frei über ihre Themen entscheiden konnten. Wie die Bielefelder in der Schau Deutscher Impressionismus, kann man auch hier wieder feststellen, dass die deutschen Impressionisten gedämpftere Farben nutzen. Weniger glühende als die französischen Impressionisten.
Die Schau ist stimmungsvoll, gut kuratiert und rundum stimmig. Sowohl Liebermann, als auch Corinth und Slevogt malten ihre Landschaften gerne in der Sommerfrische. Quasi als Entspannung und Freizeitfreude, aber mit der gleichen Präzision und dem genialen Künstlertum, der sie alle drei auszeichnete.
Max Slevogt fand seine Motive in der Pfalz, auf Capri oder in Ägypten. Lovis Corinth griff im Tirolurlaub zum Pinsel und später am Walchensee. Max Liebermann malte Landschaften gerne an der holländischen Nordseeküste und später im eigenen Garten am Wannsee in Berlin.
Der konzentrierte Blick der Ausstellung ausschließlich auf die Landschaftsbilder verdeutlicht die individuelle Entwicklung der drei Maler auf ihrem Weg zu großen Künstlern. Zudem ist die Bilderschau eine repräsentative Darstellung wesentlicher Positionen der deutschen Landschaftsmalerei des Impressionismus. Die Schau geht von Köln aus in die USA und ist noch bis zum 01. August 2010 zu sehen.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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