Fr Februar 22nd, 2008
Landesmuseum Münster – Von der “Freiheit der Linie” zu “August Macke”
Auch wenn bald die Abrissbagger gen Landesmuseum Münster rollen, das Ausstellungsprogramm geht bunt und wirbelnd weiter.
2700 Besucher verabschiedeten die Ausstellung “Freiheit der Linie. Von Obrist und dem Jugendstil zu Marc, Klee und Kirchner” mit einem wirbelnden, spiraligen und bunten Familientag. Die überaus erfolgreiche Ausstellung wurde mit diesem Highlight beschlossen und zeigt wie lebendig und generationenübergreifend das LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte im Herzen Münsters angenommen wird.
Foto: Landesmuseum Münster
Im laufenden Jahr wird es weitere Highlights im Hause geben:
Als nächstes wird die Ausstellung „Alles wird Kunst sein …” - 100 Jahre LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte wird am 9. März eröffnet. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Juni 2008. Die Ausstellung betrachtet die Eröffnung des Neubaus des “Landesmuseums der Provinz Westfalen”, das im März 1908 feierlich am Domplatz in Münster eröffnet wurde. Die Anfänge der Sammlungen reichten schon damals über 80 Jahre weiter zurück.
Vom 5. April bis zum 8. Juni 2008 wird die Ausstellung “The Architecture of Stephen Willats” gezeigt. Der Londoner Künstler Stephen Willats (*1943) arbeitet als Stadt-, Gesellschafts- und Kommunikationsforscher. Sein Hauptinteresse galt lange Zeit der modernistischen Hochhausarchitektur der 1970er Jahre und der Relation zwischen Bewohnern und architektonischem Kontext. Eine Arbeit dieser Werkperiode hat das Landesmuseum kürzlich angekauft. Es entstand in seiner Zeit als Stipendiat des Berliner DAAD-Künstlerprogramms 1979 und erzählt die Geschichte mehrerer Bewohner einer Berliner Hochhaussiedlung im Märkischen Viertel.
Vom 26. April bis zum 22. Juni 2008 zeigt das LWL-Landesmuseum die Ausstellung:
“August Macke – Der Bestand im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte” Grundlage der Ausstellung ist die Arbeit von Ursula Heiderich die seit Jahren das mehrbändige Werkverzeichnis August Mackes erstellt. Dies umfasst bisher etwa 6.000 Skizzen, 3.000 Zeichnungen und 550 Aquarelle. Der letzte Band zu den fast 600 Gemälden erscheint im Frühjahr 2008 und enthält auch eine umfassende Darstellung zu Leben und Werk des in Meschede geborenen Künstlers. Die Fertigstellung dieses Werkverzeichnisses soll mit einer kleinen Präsentation
aus der Sammlung des Landesmuseums gefeiert werden. Dazu werden die Gemälde mit Aquarellen, Zeichnungen, Skizzenbüchern, dem Fotoalbum der Tunisreise und Archivalien (Briefen) kombiniert. Die Ausstellung gruppiert sich räumlich um den Macke-Raum der ständigen Sammlung im Altbau. August Macke ist im Landesmuseum mit berühmten Gemälden wie dem “Modegeschäft” und dem “Sonnigen Weg”, sowie mit Papierarbeiten qualitätsvoll vertreten wie kaum
sonst in anderen Sammlungen.
Das absolute Highlight des Jubiläumsjahres 2008 wird im September eröffnet:
Ab dem 28. September 2008 (bis zum 11. Januar 2009) wird die Schau:
Orte der Sehnsucht – Mit Künstlern auf Reisen gezeigt.
Ob Rubens in Rom oder Klee in Tunesien; Gauguin auf Tahiti oder van Gogh in Paris: Allen war gemeinsam, dass die Reiseerlebnisse wichtige Auslöser für Wendepunkte in den Werken von den Künstlern waren. Die Ausstellung „Orte der Sehnsucht” untersucht dieses Phänomen und wird zum Ausgangspunkt einer imaginären Weltreise quer durch die Epochen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die internationale Ausstellung präsentiert mehr als 250 Meisterwerke aus vielen bekannten Sammlungen.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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