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Mi September 6th, 2017

Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989

Ab dem 8. September 2017 bis zum 18. Februar 2018 zeigt das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen die Ausstellung Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989.

Von kaum einem Land auf der Welt existieren im kollektiven Bildgedächtnis so intensive Bilder, die von Lebensfreude, Freiheit aber auch von gesellschaftlichen Herausforderungen und Krisen geprägt sind. Die Ausstellung Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989, die vom 8. September 2017 – 18. Februar 2018 im Ludwig Forum für Internationale Kunst zu sehen ist, untersucht die faszinierenden Bildwelten, die zeitgenössische kubanische Künstler in ihren Arbeiten präsentieren. Diese Werke werden Arbeiten aus der Sammlung Ludwig gegenübergestellt, die eines der größten und auch ersten Konvolute zeitgenössischer kubanischer Kunst in Europa beinhaltet, vorwiegend entstanden in den 1980er- und 1990er-Jahren. Kunst x Kuba. Zeitgenössische Positionen seit 1989 ist die bis dato größte Präsentation mit zeitgenössischer kubanischer Kunst in Deutschland. Gezeigt werden rund 150 Kunstwerke von mehr als 70 KünstlerInnen.

Repräsentative Auswahl heutiger KünstlerInnen
Die Zusammenführung der Kunstwerke aus Kuba o.k. wird um zwei Kontexte erweitert: Zum einen werden die Werke der historischen Ausstellung durch weitere kubanische Arbeiten der Sammlung Ludwig ergänzt, die in späteren Jahren erworben wurden. Diese Gegenüberstellung bietet nicht nur einen „Zwischenstand“ hinsichtlich der künstlerischen Entwicklung Kubas, sondern beleuchtet darüber hinaus auch die Metaebene der Ankaufsstrategien des Sammlerpaars Ludwig. Ein weiterer, deutlich größerer Kontext besteht in der Ergänzung von heutigen kubanischen Werken (u.a. von KünstlerInnen wie Yoan Capote, Ariamna Contino, Susana Pilar Delahante, Felipe Dulzaides, Adrián Fernández Milanés). Die Gegenüberstellung und Auswahl der neu hinzukommenden Werke wird durch den Ko-Kurator der Ausstellung, den kubanischen Künstler und Kunsthistoriker Antonio Eligio (Tonel) mitgestaltet, der einer der profiliertesten Kenner der kubanischen Kunst ist und die Entwicklung der dortigen Kunstszene über viele Jahre intensiv erlebt hat. Er hat bereits die Düsseldorfer Ausstellung als Ko-Kurator mitverantwortet.
Die Zusammenführung dieser drei Ausstellungsteile zu Kunst x Kuba. bietet folglich einen vertiefenden Einblick in die Entwicklung der bildenden Kunst auf Kuba und ihrer Rezeptionsgeschichte innerhalb der vergangenen drei Jahrzehnte – einer Zeit, die einerseits geprägt war von einschneidenden wirtschaftlichen Veränderungen und den damit verbundenen sozialen Herausforderungen und die andererseits die permanente Überwindung dieser Krise eingeübt hat.




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