KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Fr September 11th, 2009

Kunst is the answer – Wolfgang Meluhn – der Film

Der Künstler Wolfgang Meluhn hat mit seinem Guerillakunstprojekt “Kunst is the answer” und der Ausstellung “sehen müsste man können – aber wir haben nur lesen gelernt” ein Statement zum aktuellen Kulturdiskurs gefunden, das nachdenklich macht.

Kunst zu produzieren und Werke nicht mehr zugänglich zu machen und so durch Verknappung den Mangel an geistiger Nahrung zu erzeugen, ist im “normalen” Wirtschaftsleben bekannt, von der Kunst eher weniger. Wie so was im konkreten Ausstellungs- und Nicht zugänglich machen-Fall aussah, hat Meluhn jetzt als Film dokumentiert und virtuell zugänglich gemacht.

Hier das Ergebnis:

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  3. Jahr der Grafik – wie Grafik entsteht im Film




5 Kommentare to “Kunst is the answer – Wolfgang Meluhn – der Film”

Kunst is the answer – Wolfgang Meluhn | kunstfreunde sagte:

[...] englischsprachigen Universalverständlichkeit, wenn er seinen Kunstansatz mit dem Satz “Kunst is the answer” bedenkt. Verständlich für die meisten Menschen, die normalerweise Deutsch sprechen [...]

Fr 11. September 2009 at 10:08

Kunst is the answer – ein Kunstprojekt von Wolfgang Meluhn | Kunstagentur Hoffmann sagte:

[...] hat Meluhn den Auf- und Abbau der Ausstellung im Film festgehalten und das ganze via youtube öffentlich gemacht. Darüber hinaus steht er seit einigen Wochen wie ein amerikanischer [...]

So 13. September 2009 at 13:21

Karin sagte:

Liebe Kunstfreunde, lieber Wolfgang, Verknappung ist ein gutes Marketing-Vehikel, auf dass sich die Landwirte der Milchwirtschaft gerade besinnen.
Die Verweigerung gegenüber dem Kunstmarkt ist eine Haltung, die ich zwar verstehen kann.
Dennoch scheint mr der Hallo-schaut-her-Effekt größer zu sein.
Da ich Meluhn ja etwas kenne, glaube ich ihm aber seine innere Haltung, ob sie so verstanden wird, bezweifle ich aber.
Eigentlich ist Verweigerung und Verhüllung ja auch ein Teil des surrealen Spiels, um Negier zu wecken. So funktionieren die Werke von
Magritte, Dali und Christo. Es müsste also bei Meluhn einen 2. Teil der Inszenierung geben. Ähnlich wie bei den Promis, die zunächst für Wahlenthaltung Werbung machten, damit Aufmerksamkeit erregten, und
dann sagten, die eigentlich Werbung gelte der Wahlaufforderung.
Ich bin also gespannt, wie der Verhüllungskrimi weiter geht. Zum
Beispiel im Kaufhaus? Bei Ikea?
Dazu würde ich mir eine gemeinsame Aktion von mehreren Künstlern
vorstellen. Motto: Usurpiert die Usurpatoren!
Die Bilder sind übrigens auch sehenswert, insbesondere zusammen mit den filmischen Bildern von Flaneuren.
Die Diskussion über das Thema “Wer kauft noch Kunst?” ist natürlich auch schmerzlich spannend für jemand wie mich.
Mir schwebte als Abwehrhaltung dazu immer vor, mal Künstler auf Baumarktbilder reagieren zu lassen :übermalen, neu gestalten, stapeln etc. vielleicht wäre das mal ne Aktion als Aufruf für Kunstvereine???

So 20. September 2009 at 17:36

Wolfgang Meluhn sagte:

… muss mich jetzt mal selbst zu Wort melden, um mit ein paar (Er-)Klärungen der Wahrheit näher zu kommen: 1. Meine Aktion ist eine Kunstaktion und keine Werbeveranstaltung. 2. Meine Aktion dient nicht der künstlichen Verknappung. Dafür gibt es auch ganz allgemein gesehen keinen Grund, es gibt ja viel zu wenig Kunst.
Wolfgang Meluhn

Mi 30. September 2009 at 14:59

kaesbohrer sagte:

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.
(Karl Valentin)
Kunst is the ans.
Wer ?

grukaes

Di 6. Oktober 2009 at 16:51

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