Mo Januar 28th, 2008
Karl Ernst Osthaus Museum zu Besuch im Staatlichen Museum Schwerin
Wenn ein Museum wie das Hagener Karl Ernst Osthaus Museum umbaubedingt schliessen muss, ist eine Verlagerung der Bestände in Form einer Ausstellung ja eine gute Alternative. Einmal müssen die Objekte nicht ins Depot und anders herum kann eine Reise einer Sammlung für den Ausflugsort und den Entsendeort eine fruchtbare Allianz bringen.
Wenn dann das schöne Staatliche Museum Schwerin, am Schweriner See malerische gelegen und gegenüber des Landtages bzw des Schlosses zu finden ist, ist das alle Mal einen Besuch wert.
Die frühe klassische Moderne und dann der Expressionismus, der Blaue Reiter und noch einiges Neue Sachlichkeit sind sehr abgerundet, da ja auch die kleine aber feine Barlachsammlung im Haus ist. Vielleicht einwenig zu luftig gehängt, aber den Schulklassen die anscheinend Rege von der Ausstellung gebrauch machen tut die Luft vor und um die Werke drumrum sehr gut.
Umwerfend ist das Haus selber alle mal. Die breiten Wendeltreppen in den Mittelalter und Frühneuzeitausstellungsbereich, der bis in die frühen 70er Jahre führt sind einfach eine Schau. Und die gusseisernen Träger der Konstruktion sowieso.
Das es dann auch noch eine große Duchampsammlung gibt, der diese Konstruktion aus dem Jahre 1882 noch entgegen kommt ist ebenfalls sehr gelungen.
Darüber hinaus macht Schwerin aber auch spannende Ausstellung zu zeitgenössischen Künstler. Davon war die Ausstellung “Grand Opening” des Belgiers und Wahl- New Yorkers, Jan Henderikse sicher eine der Spannendsten. Inklusive des Objektes, dass am Ende getrunken werden durfte. Alltag kann auch sehr nett sein.
Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






1 Kommentar to “Karl Ernst Osthaus Museum zu Besuch im Staatlichen Museum Schwerin”
[...] Brüssel feiert den Geburtstag des Atomiums mit vielen Veranstaltungen und Ausstellungen. Sehr gelungen ist die Ausstellung “Pavillion des zeitweiligen Glücks” aus 33.000 leeren Bierkästen. Das erinnert etwas an die Arbeiten des Belgiers und Wahl New Yorkers Jan Hendrikse. [...]
Fr 25. April 2008 at 21:45
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