Mo Mai 24th, 2010
Julian Schnabel Polaroids im NRW-Forum Düsseldorf
Da hat der Hausherr Werner Lippert mal wieder was spannendes ins Haus geholt. Noch läuft die super Schau zum Werk Robert Mapplethorpe (bis zum 10. August 2010) und jetzt kommt noch ein anders künstlerisches Schwergewicht als Fotograf ins Haus Julian Schnabel mit seinen Polaroids. (Vom 30. Mai bis zum 11. Juli 2010)
Wer jetzt an die kleinen Polaroids denkt, der denkt falsch, denn Schnabel fotografiert mit einer Monsterkamera. In der Ausstellung werden eine Auswahl von etwa 100 bisher meist unveröffentlichten Fotografien Schnabels präsentiert, die den unmittelbaren Blick des Künstlers bannen: auf sich selbst, auf Familie und Freunde, auf seine Malerei und seine Skulpturen in Studios und Ausstellungen.
Da gibt es Portraits von Lou Reed, Placido Domingo, Mickey Rourke oder den Beastie Boys ebenso wie Bilder der privaten Räume in dem von Julian Schnabel selbst entworfenen und ausgestatteten Palazzo Chupi in New York, Schnabels Ateliers in Brooklyn, Montauk oder in Manhattan.
Bildquelle: NRW-Forum, Julian Schnabel. Kamera (72dpi)
Das Monstergerät ist eine riesige 20 x 24 inch-Polaroid Kamera auf Rollen aus den 70er Jahren. Damit macht Julian Schnabel diese Photographien von ungewöhnlich großem Format (50,8 x 60,96 cm) in schwarz/weiß und brillanten Farben, manche dieser Photos übermalt er.
Schnabel, der mit seinen Filmen berühmt wurde, z.B. Basquiat (1996); Before Night Falls (2000); Schmetterling und Taucherglocke (2007) ist als Regisseur mehrfach international ausgezeichnet worden und steht im künstlerischen Schaffen als Maler und jetzt auch als Fotograf.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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