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Mi April 20th, 2011

Internationales Medienkunstfestival in Osnabrück – EMAF in Osnabrück mit Japanschwerpunkt

In diesem Jahr jährt sich zum 150. Male die Aufnahme von freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland. Daher ist es nicht verwunderlich, dass im Vorfeld viele Kooperationen auf kulturellem Gebiet verabredet wurden.
Jetzt nach dem Erdbeben, dem Tsunami und der Atomkatastrophe bekommen diese Projekte eine neue Komponente. Wer kann kommen, was ist noch heil etc.
Aber neben dem menschlichen ist das künstlerische in Osnabrück wieder vom 29. April bis zum 1. Mai während des Festivals und vom 29. April bis 29. Mai 2011 die Ausstellung ein Thema.

Das EMAF (European Media Art Festival)in Osnabrück zählt zu den bedeutendsten Foren internationaler Medienkunst und ist ein offenes Labor für kreative und künstlerische Experimente, die zur Weiterentwicklung der Medien und der Ästhetik ihrer Inhalte beitragen. Als lebendiger Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und ein interessiertes Fachpublikum hat es Thematik und Ästhetik der medialen Kunst entscheidend mitgeprägt.

Die Besucher können sich auf ein umfangreiches Filmprogramm freuen.
Alle diesjährigen Ausstellungen sind in internationaler Kooperation mit verschiedenen Kunstinstitutionen entstanden. Für Moving Stories haben sechs verschiedene Organisationen aus unterschiedlichen Ländern je eine mediale Installation ausgewählt, die in der Ausstellung präsentiert wird. Inhaltlich geht es bei allen Arbeiten darum, neue Formen der Erzählkunst zu erforschen und darzustellen.

Für das EMAF hat die renommierte Künstlerin Candice Breitz als Beitrag zu Moving Stories eine neue Arbeit geschaffen.
Ein weiteres internationales Projekt ist TRANSIT – European Young Talents Forum, dass in der Ausstellung 15 Arbeiten von Studierenden europäischer Kunsthochschulen präsentiert. In Zusammenarbeit mit dem Festival Vidéoformes in Clermont-Ferrand und dem Kunsthaus FLACC workspace in Genk fördert das EMAF so junge Talente aus sechs europäischen Ländern.

Einen besonderer Schwerpunkt wie oben erwähnt wird mit dem „Japanese Media Art Now“ aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums der Deutsch-Japanischen Freundschaft gelegt.
In allen Programm-Teilen des EMAF gibt es Beiträge aus Japan zu sehen, in denen die Kultur und die spezifischen Ausprägungen der Medienkunst in Japan aus den Bereichen Film, Installationen und Performances vorgestellt werden. Gezeigt werden u.a. die Performances „Rheo“ von Ryoichi Kurokawa und „Braun Tube Jazz Band“ von Ei Wada.

Der 24. European Media Art Festival Kongress wird mit Workshops, Talks, Künstler-Präsentationen und Vorträge das Festival abrunden
Unter dem Titel: „From Archive to Living Database III“ werden unter anderem der renommierte Medienphilosoph Siegfried Zielinski vom Villem Flusser Archiv der UdK Berlin und der Medientheoretiker Timothy Druckrey aus New York Vorträge zur Bedeutung der Archive und zur Geschichte und Zukunft der Medien und des Kinos halten.

Und zum Lustmachen hier das Video zum Festival:

EMAF 2011 Trailer by RUUD VRUGT (NL) from EMAF – European Media Art Fest on Vimeo.

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