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So März 22nd, 2009

geschossen und gedruckt – Werbefotopreis 2009

C/O Berlin, präsentiert vom 18. April bis 17. Mai 2009 die Ausstellung geschossen + gedruckt, den Druckerei-Seltmann-Werbefotopreis 2009. Die Eröffnung und Preisverleihung findet am Freitag, den 17. April 2009, ab 19 Uhr bei C/O Berlin im Postfuhramt statt.

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Perfekt, geheimnisvoll, elegant oder hip – fraglos ist es die Aufgabe der Werbefotografie, Produkte als Konsumwaren so ansprechend wie möglich zu vermitteln. Klare Bildsprachen, Fokussierung auf das Wesentliche und eindeutige Inhalte sind Grundlage für das kreative Spiel mit dem Abbild der Wirklichkeit. So ist es eine Kunst für sich die Realität in ihrer Authentizität noch zu übertreffen.

Das beste unveröffentlichte Werbefoto in Deutschland liegt wahrscheinlich in irgendeiner Schublade oder existiert vielleicht nur im Kopf eines talentierten Fotografen. Wie schade! In der Werbefotografie sind noch viele kreative Potentiale versteckt. Und wer könnte diese besser der Öffentlichkeit zeigen als eine Druckerei?

Deutschlands beste unveröffentlichte Werbefotos, unkonventionelle Arbeiten von Nachwuchsfotografen, Studenten und professionellen Werbefotografen – der Druckerei-Seltmann-Werbefotopreis wird unter dem Motto „geschossen + gedruckt“ jährlich in Lüdenscheid im Sauerland vergeben und zeichnet junge Fotografen in vier verschiedenen Kategorien aus. Eine Jury aus hochrangigen Vertretern aus Werbung, Wirtschaft, Medien und der Kunstszene bewertete innovative, handwerklich herausragende Werbefotos, die so noch nie erschienen sind. Sie wählte dabei die Besten der 192 Beiträge aus 11 Ländern aus – mehr als 1.000 Werbefotos sind eingesandt worden. Der Wettbewerb, der der erste seiner Art in Deutschland ist, findet seit 2004 bereits zum vierten Mal statt

In der Kategorie „People and emotion“ hat Peter Frank mit seiner Arbeit über sexuelle Dienstleistungen, die zwischen Pornografie und Reportage oszilliert, gewonnen. Marco Röpke und Manja Schiefers Serie „Der Stand der Dinge“ wurde in der Kategorie „Product in use“ prämiert. In der Kategorie „Still life“ hat die Jury die Arbeiten von Wolfgang Uhlig ausgewählt, die stark an die Tradition des Nature morte in der europäischen Malerei erinnern. Für seine sensiblen Blicke auf Landschaften, Menschen und Tiere erhält Matthias Steffen den Preis in der Kategorie „Nachwuchs“.

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