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So Juni 10th, 2007

Franzosen in Berlin – Auch die Alte Nationalgalerie tuts

Wenn man zur Zeit auf der Berliner Museums Insel schaut, findet man die Französische Trikolore auf der Alten Nationalgalerie geflaggt. Wenn´s die Neue Nationalgalerie tut, dann will die Alte es auch mal, könnte man denken!
Aber weit gefehlt! Die Ausstellung “Französische Malerei in der Alten Nationalgalerie” zeigt und das wirklich sehr überzeugend, die eigenen Bestände. Die Malerei, beginnend mit der Schule von Barbizon und Constable und dann mit der klassischen Moderne die der damalige Leiter Hugo von Tschudi mit List und Tücke am Kaiser vorbei der Nationalgalerie sichern konnte. Cezanne, Manet und vieles schöne mehr! Das überzeugende an der Ausstellung ist, dass sie die Werke im Zusammenhang präsentiert. Auch mit den Beständen drum rum (Liebermann, Menzel, Böcklin, etc.) Eben sind auch “Nichtfranzosen” dabei, wie Constable, so dass die Vorläufer, Vorbilder oder parallelen Zeiterscheinungen sichtbar werden. In der “tamtam” Austellung in der Neuen Nationalgalerie mit Arbeiten aus der Met, stehen die Namen doch eher isoliert oder sehr ausgesucht neben einander. Das Machen die Kollegen auf der Insel dann doch eher besser, aber die sind ja auch nicht so auf die Herkunft festgelegt. Die “Insulaner in der Alten Nationalgalerie” sind da freier und das tut der Ausstellung gut. Dann kostet der Katalog auch nur 10 Euro und es ist dort viel leerer. So auch noch ein Tipp für Berlinreisende in Sachen Kunst!

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