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Mo Oktober 22nd, 2012

Europäischer Monat der Fotografie in Berlin

Vom 19. Oktober bis 25. November 2012 stehen im Rahmen des 5. Europäischen Monats der Fotografie 110 Fotoausstellungen und über 200 Veranstaltungen zum Thema Fotografie in Berlin auf dem Programm. 100 Institutionen – darunter Museen, Kulturinstitute, Galerien, Botschaften, Fotoschulen und Projekträume – zeigen gut sechs Wochen lang ein breites Spektrum fotografischer Positionen und geben Einblick in vielschichtige Fotoszene Berlins:

Mit dabei sind u.a. die Berlinische Galerie, Camera Work, C/O Berlin, Lette-Verein, Martin-Gropius-Bau, Museum für Fotografie, Pavlov´s Dog und Ostkreutzschule. Erstmals bespielt der Europäische Monat der Fotografie Berlin einen institutionell unabhängigen Standort: In den ehemaligen Räumlichkeiten des Kennedy- Museums am Pariser Platz 4A schlägt das Herz des Festivals: Das Festivalzentrum lädt mit Infopoint und der Ausstellung „Kairo. Offene Stadt – Neue Bilder einer andauernden Revolution“ zum Besuch ein. Der Infopoint, auch Verkaufsstelle des Festivalkatalogs, ist Anlaufpunkt für internationale und nationale Gäste und bietet Hilfe bei der Orientierung zu den zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen in der Stadt. Die Schau „Kairo. Offene Stadt“ – derzeit im Museum für Photographie in Braunschweig zu sehen – wird hier in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Monat der Fotografie Berlin in neuer Konzeption vorgestellt. Sie stellt den politischen und sozialen Aufbruch einer jungen Generation, der 2011 mit den Massenprotesten auf dem Kairoer Tahrir-Platz begann und bis heute andauert, und die Rolle der Bilder und digitalen Medien, die die Proteste initiierten und dokumentierten, in einen Zusammenhang. Das diesjährige Ausstellungsprojekt der Europäischen Netzwerkpartner Bratislava, Budapest, Ljubljana, Luxemburg, Paris und Wien trägt den Titel „distURBANces – Can Fiction Beat Reality?“. Das Projekt untersucht die Veränderungen in der fotografischen und künstlerischen Praxis, die die stetige Verschränkung der physisch erfahrbaren Nahwelten mit den digitalisierten Fernwelten angesichts von Globalisierung und einer ungekannten Dominanz des Visuellen erfahren. In Berlin ist die Präsentation erstmals auf verschiedene Orte verteilt. So ist der französische Künstler Thibault Brunet mit einer Einzelausstellung im Computerspielemusem Berlin zu sehen. Der in Deutschland geborene, derzeit in Kairo lebende Künstler Kaya Behkalam zeigt die Videoarbeit „Excursions in the Dark“ (2011) in der Ausstellung „Kairo. Offene Stadt“.

Ein besonderer Leckerbissen ist die kleine Schau, der Privatsammlung Soer / Rusche in Berlin. Dort werden alte Meister mit moderner Fotografie gezeigt.
AUSSTELLUNGSORT
SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin
Schlüterstraße 53
10629 Berlin

Sa 3. + 17.11.2012 14-16 Uhr, Anmeldungen nimmt: m.kuehn@kleidungskultur-soer.de, jeweils bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn entgegen




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