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Di Januar 13th, 2009

Emden zeigt Joan Mitchell – Abstrakter Expressionismus vom Feinsten

Sich in New York der 50er Jahre als Frau durch zusetzen, muß nicht einfach gewesen sein. Joan Mitchell (1925-1992) hatte es damals geschafft. Sie gehört nicht von ungefähr zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen jener Zeit. Sie ist eine Vertreterinnen des amerikanischen Abstrakten Expressionismus. 

 mitchellplakatemdenPlakat der Ausstellung in Emden

Ihre Arbeitsweise liessen sie schon bald zur Avantgarde gehören. Auch war sie mit bekannten Größen der Zeit wie Willem de Kooning und Franz Kline befreundet.

Im Vergleich zu den berühmten Drippings von Jackson Pollock markiert Mitchells Malerei mit ihren landschaftlichen Anklängen die lyrische Seite des abstrakten Expressionismus.

Amerika ist für Mitchell in den 60er Jahren kalter Kaffee. Sie lebt in dieser Zeit nahe Paris, genauer in der Nachbarschaft von Giverny, dem ehemaligen Refugium von Claude Monet. Wichtigen Leitfiguren der Klassischen Moderne der alten Welt, allen voran Vincent van Gogh und Piet Mondrian beflügeln ihre Kunst. Bewegung, Wandlung, Reaktion und Aktion, als Schlüssel und Metaphern für das Leben selbst, haben Joan Mitchell fasziniert.

Die Kunsthalle Emden hat ihr Werk für Deutschland quasi wiederentdeckt, war Mitchell doch 1959 bei der documenta II mit dabei und dann nicht wieder in Deutschland. Die Schau wird nur in Emden gezeigt und lässt die tolle Rothko-Ausstellung in 2009 würdig weiter klingen.
Die Ausstellung umfasst 34 zum Teil monumentale Werke. Die Ausstellung läuft noch bis zum 8.3.2009 und wird dann in Italien und Frankreich gezeigt.

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