Do Januar 22nd, 2009
Elbphilharmonie und Obama
Vielleicht typisch, vielleicht auch aussergewöhnlich, sicher ist, dass auf der ganzen Welt viele Künstlerinnen und Künstler den historischen 20. Januar 2009 mit der Amtseinführung des neuen amerikanischenPräsidenten für ihr Werk als Inspirationsquelle genutzt haben.
Als Beispiel, das auch ausgewiesene apolitische Maler sich davon inspirieren lassen und so über die Situation Amerikas und der Welt reflektieren, ist der Hamburger Maler Arndt Tomás ein schönes Beispiel. Bekannt wurde Tomás durch seine Bilder zum Wachsen und Werden der Elbphilharmonie in Hamburg. Auch wenn das Prestigeprojekt im Moment in einer Schieflage ist, wird es doch ein Markenzeichen der Stadt.
Tomás hat in seiner Arbeit “Yes we can” die Form des Triptychon aufgenommen und die letzten Meilensteine in der amerikanischen Geschichte verarbeitet. 9/11, die Börse und den Irakkrieg.
Yes, we can! Triptychon, H 90 x B 195 , Öl und Blattgold auf Leinwand, Publikumsvorstellung zur Amtseinführung des 44. US-Präsidenten am 20.01.2009, Copyright A. Tomás
Große Formate und Arbeiten zur Zeitgeschichte sind also nicht von ungefähr im malerischen Trend. Und das gerade in Hamburg diese Arbeiten entstehen und gezeigt werden ist auch verständlich. So als Tor zur Welt.
Als Aussstellungshinweis sei daher noch auf ein sichtbares Großformat hingewiesen. Am Donnerstag, den 29.1.09 um 19 Uhr findet in den Räumen des Kunstvereins Skam e.V., Am Trichter 1 (an der Reeperbahn), Hamburg die Ausstellungseröffnung „Last Drops of fresh rainwater” von David Beavan statt. Die Arbeit ist ein Monumentalgemälde und eine Chronik unserer Zeit.

Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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