Di Mai 13th, 2008
Dürers Hase goes Kunst – von Hasen und Hasen
Der wohl berühmteste Hase in der Kunstgeschichte ist ohne Frage der von Altmeister Albrecht Dürer. Zur Auffrischung hier noch mal eine Abbildung davon:
Das Kollege Dürer damit heute keinen Preis mehr gewinnen würde, zeigt schon die Vereinzelung des Tieres im Bild. Ohne auf 2 x 3 Meter zu gehen, verschwommen zu malen oder das Innen nach Außen zu kehren, ohne das geht es eigentlich nicht. Auch wäre in Zeiten der sozialen Skulptur oder des öffentlichen Sterbens mindestens eine Ansammlung von 1.000 Hasen, die sich dann auch noch die Zeit miteinander vertreiben mindestens Pflicht. Sollte man meinen.
Aber es geht auch anders. Allerdings auch nicht mehr allein. Hier ein Beispiel von Hasen im künstlerischen Raum:
Die Hasen sind als Mehrfiguren-Skulptur in einem Raum als wuselnde, spielende Gemeinschaft alle in weiss gehalten zu finden. Das tierische Leben überbordet die menschliche Existenz und hat Power, Energie und kein Problem mit Innen und Aussen. Jeder Hase ist identisch aufgefasst, aber durch die Bemalung von Hand bei genauem Hinsehen als Einzeltier zu erkennen. Simpel mit großer Wirkung. Und das wäre ohne Dürer nicht denkbar.
Dürer Zeichnungen und Aquarelle
Ähnliche Artikel:
- Kunsthaus Zürich zeigt Shifting Identities – Moderne Schweizer Kunst
- Der Preis der Kunst – Skulptur im Aufwind – Wie Wirtschaft und Kunst zusammen kommen
- Kunst in den Dünen – kunst:raum syltquelle
- Jens Trimpin – Immer Gleich und immer Anders – Skulptur zwischen jetzt und immer
- Vierwände Kunst in D´dorf – Off-Kunstszene zeigt junge Kunst
Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






hier kommentieren to “Dürers Hase goes Kunst – von Hasen und Hasen”
Dieser Beitrag wurde bislang nicht kommentiert.
Hinterlassen Sie eine Nachricht