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Do Juli 28th, 2016

Bernard Larsson. Leaving is Entering. Fotografien 1961 – 1968

Das Museum für Fotografie Berlin am Bahnhof Zoo zeigt ab dem 19.8. die Ausstellung Bernard Larsson. Der 1939 in Hamburg geborene Fotograf, arbeitete um 1960 als Assistent von William Klein in Frankreich. Von dort aus bereiste er das faschistische Spanien und Marokko. Bewegt vom Bau der Mauer in Berlin im August 1961 verließ er Paris, um sich vor Ort ein eigenes Bild von der Situation zu machen. Larsson wurde einer der wichtigsten Fotografen des alltäglichen Lebens diesseits und jenseits der Mauer. Nachdem die Protestbewegung der Studenten 1966 Westberlin erreichte, gab es ab Juni an der Freien Universität Proteste gegen die autoritäre Verfassung der Universität und gegen das mangelnde Demokratieverständnis in der Stadt. In der Art eines fotografischen Tagebuchs hielt Larsson während eines ganzen Jahres die Demonstrationen fest. Seine fotografischen Aufzeichnungen endeten mit der Aufnahme der Erschießung von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967.

Mit „Leaving is Entering. Fotografien 1961 – 1968“ stellt Larsson seine Berlin-Fotografien mit einer Auswahl zeitgleich gemachter Aufnahmen in den internationalen Kontext jener Jahre. Sein Essay schließt mit Fotografien aus Warschau, Prag und Budapest und von einigen zeitgenössischen Pop-Ikonen. Die Ausstellung bietet mit 230 Arbeiten einen repräsentativen Überblick zu seinem Werk der 1960er-Jahre.

Bernard Larsson. Leaving is Entering. Fotografien 1961 – 1968, Laufzeit der Ausstellung: 19. August 2016 – 8. Januar 2017
Museum für Fotografie

Jebensstr. 2, 10623 Berlin

Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr




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