Fr August 21st, 2009
Berliner Impressionismus zu Gast in Dortmund
Im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte läuft noch bis zum 11. April 2010 die Ausstellung Berliner Impressionismus. Werke der Berliner Secession aus der Nationalgalerie.
Das ist auch eine Schau, die für die 2010-Kulturhauptstadtaktivitäten das Entre liefert.
Diese Ausstellung ist durch Leihgaben aus der Nationalgalerie Berlin möglich geworden und ist Teil des föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
In einer Welt, die ihren Untergang vielleicht ahnt, aber eigentlich nicht wissen kann, zeigen die Bilder die kurz vor dem Ersten Weltkrieg entstanden, das alte Kaiserreich. Die Zeit des ungebrochenen Optimismus, des technischen Fortschritts und der nationalen Begeisterung. Vielen ging es besser, das Land wuchs zusammen und nur wenige unter ihnen, die Künstler, fanden die negativen Seiten der Zeit.
Bildquelle: Ausstellungsplakat Berliner Impressionisten, Dortmund
In der Ausstellung werden Meisterwerke von Max Liebermann, Wilhelm Trübner, Max Slevogt, Lovis Corinth, Lesser Ury und Walter Leistikow gezeigt. Diese Künstler bildeten den Kern der 1898 gegründeten Berliner Secession.
Diese Vereinigung wandte sich radikal gegen den herrschenden Kunstbetrieb der staatlichen Akademien mit ihren pathetischen, historisierenden und angeblich moralisch erhebenden Themen.
Beeindruckt von den Errungenschaften des französischen Impressionismus zeigten die Künstler mit heller Palette und freiem Pinselstrich vor allem die einfachen Freuden des Lebens, einen Spaziergang am Meer, ein lichtdurchflutetes Zimmer oder einen geselligen Biergarten. Licht, Farbe, die Liebe zur Natur und der spontane Eindruck sind die Hauptakteure dieser freundlichen Gemälde.
Eine schöne dichte Ausstellung die über den Jahreswechsel führt.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






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