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Fr Januar 24th, 2014

Ausstellungstrilogie VERSTEHEN ZU VERSTEHEN – Kunst zu Nietzsche und Wittgenstein

Das Nietzsche Dokumentationszentrum in Naumburg rüstet zu einer Ausstellungstrilogie, die sich zwischen dem 17. April bis zum 14. Dezember 2014 erstrecken wird. Unter dem Titel VERSTEHEN ZU VERSTEHEN – Kunst zu Nietzsche und Wittgenstein werden  drei Einzelausstellungen zu sehen sein.

Plakat Verstehen zu Verstehen-NEU

Die erste läuft vom 17. April – 9. Juli 2014:  Hans-Peter Klie „Wir Metaphysiker“, die zweite vom  24. Juli – 24. September 2014: Martin von Ostrowski „Kopfmuster“ und den Abschluss bildet  vom 9. Oktober bis zum 14. Dezember 2014:  Susanne Pomrehn „Verräumlichung“

Die Ausstellungstrilogie „Verstehen zu Verstehen – Kunst zu Nietzsche und Wittgenstein“ nähert sich aus verschiedenen künstlerischen Blickwinkeln dem Sprach- und Identitätsaspekt der beiden Philosophen.

Friedrich Nietzsche ist unbestritten einer der größten und international bekanntesten deutschen Philosophen – einer der schillerndsten dazu. In drei sehr unterschiedlichen, künstlerischen Positionen nähern sich die Künstler Klie, von Ostrowski und Pomrehn Nietzsches Werk und setzen es in Zusammenhang mit einem ebenso kontroversen Denker: Ludwig Wittgenstein. Letzterer wurde in dem Jahr geboren, in dem Nietzsche in die geistige Umnachtung abdriftete – nicht die einzige Klammer, die die beiden verbindet.

Der Brückenschlag zwischen Kunst und Philosophie, zwischen Bild und Wort zeichnet das Werk Hans-Peter Klies schon seit Anbeginn aus, die Beschäftigung mit beiden Philosophen ebenfalls. Den Höhepunkt bildete seine Ausstellung „Philo so und so phie“ (2006) zum internationalen Wittgenstein Symposion in Passau. Martin von Ostrowski ist stärker in der Malerei verhaftet, die Rolle des zerfließenden Ichs und das Überwinden der Grenzen der personalen Identität, ist sein Thema.

Susanne Pomrehn seziert mit dem Skalpell reale Papierabzüge von Fotografien unter­schiedlicher Herkunft, dreht und wendet diese Fotoschnitte und setzt sie unterschiedlich wieder zusammen, so dass räumliche Objekte entstehen.

Die Ausstellungstrilogie findet anlässlich des 170. Geburtstags von Friedrich Nietzsche statt. Der moderne, architektonisch herausragende Bau des Nietzsche Dokumentationszentrums befindet sich unmittelbar neben dem Wohnhaus, in dem Nietzsche die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.

Parallel zur Ausstellungstrilogie findet eine Tagung zum Themenfeld „Nietzsche und Wittgenstein“ statt, die internationale Fachphilosophen zusammenführt. Veranstaltet wird diese gemeinsam von der Nietzsche Gesellschaft e. V. Naumburg und der Internationalen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft e. V. Kassel

Darüberhinaus werden die drei Künstler/innen die Komplexität eines imaginären Dialoges zweier Philosophien räumlich inszenieren – teilweise durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit jungen Wissenschaftler/innen des philosophischen Instituts der Technischen Universität Berlin.

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