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Fr September 21st, 2012

Architektin Hilde Weström zum 100. Geburtstag – Berlinische Galerie zeigt Kunst der Baupionierin

Hilde Weström (* 31.10.1912) gehört neben Ilse Balg oder Vera Meyer-Waldeck zu den wenigen Architektinnen, die sich mit Kriegsende erfolgreich für den Berliner Wiederaufbau einsetzten. Als eine der ersten Frauen wurde sie 1948 in den „Bund Deutscher Architekten“ aufgenommen. 1949 gründete sie ihr eigenes Büro. Seitdem nahm Weström gemeinsam mit Kollegen, wie Wils Ebert, Werner Düttmann oder Paul Baumgarten, an zahlreichen Wettbewerben teil.

Ihr vielschichtiges, bis 1981 entstandenes Werk zeigt Weströms Auseinandersetzung mit einer vom Aufbruch geprägten Zeit und den Grundsätzen des Neuen Bauens. Weströms unermüdlicher Einsatz für ein soziales, individuell wandelbares Wohnen machte sie überregional bekannt. 1957 wurden ihre – gemeinsam mit Vera Meyer-Waldeck konzipierten – Entwürfe für Musterwohnungen in der Sonderschau „die stadt von morgen“ auf der „Internationalen Bauausstellung Berlin“ als richtungsweisend vorgestellt. Ausgewählte Fotografien, Zeichnungen und Modelle aus dem Nachlass der Architektin, ergänzt durch Leihgaben vom Verborgenen Museum und aus Privatbesitz, geben Einblicke in berufliches Wirken und Lebensweg dieser ungewöhnlichen Baupionierin.

Die Ausstellung „Die zerstörte Stadt war meine Chance“ – Hilde Weström zum 100. Geburtstag wird in der Berlinischen Galerie vom 26.09.2012–25.02.2013 gezeigt.




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