KUNSTFREUNDE das Blog über Kunst, Künstler und Ausstellungen

Di März 6th, 2012

Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente sind die Menage a trois in der Bundeskunsthalle

In der Bundeskunsthalle Bonn, werden die drei Künstler, die in denn 80er Jahre die Popkultur von New York aus maßgeblich beeinflussten in einer Ausstellung gezeigt. Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente sind die Ménage à trois, die noch bis zum 20. Mai 2012 in Bonn zu sehen ist. Die Ausstellung wird von Dieter Buchhart in Zusammenarbeit mit Susanne Kleine von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland kuratiert.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit ARKEN Museum für Moderne Kunst, Dänemark, entstanden.
Die Schau erinnert auch durch die Leihgaben aus der Sammlung Bischofsberger an die Schau „80th -Revisted“ der Kunsthalle Bielefeld, die 2010 und 2011 als Doppelpack stattfand und die in ihrem zweiten Teil, die Collaborations der drei ebenfalls zum Thema hatte.
Aber in Bonn gehts um diese Dinge: Die New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre ist legendär. Vital, kreativ und medial offener denn je, bietet sie gerade jungen Künstlern eine Spielfläche voller Möglichkeiten. Sie holen mit ihren Graffitis die Kunst auf die Straße, und Alltägliches hält Einzug in ihre Kunst, Traditionen werden hinterfragt auf der Suche nach Innovation. Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente – drei der Hauptprotagonisten dieser Zeit – werden nun in dieser umfangreichen Schau vorgestellt. Besonders die Gemeinschaftsarbeiten, Collaborations, der drei Künstler stehen im Mittelpunkt. Um jedoch das unterschiedliche künstlerische Temperament herauszustellen, werden auch Einzelwerke gezeigt. Während Andy Warhol, als wichtiger Vertreter der Pop-Art, das Grafische und Serielle in der Kunst in einem klaren, oft kühl wirkenden Stil ausführte, wirkt das Werk des jungen Jean-Michel Basquiat mit seiner wütend ausdrucksvollen Geste, einer Mischung aus Symbolen, Piktogrammen und Buchstaben, die aus den Graffitis kommen, wie ein temperamentvoller Gegenpol zu Warhol. Die Gemälde Francesco Clementes, einem Vertreter der Transavanguardia, wirken wiederum traumhaft, mystisch und fast surreal.
Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Mai 2012 in Bonn zu sehen.




1 Kommentar to “Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente sind die Menage a trois in der Bundeskunsthalle”

Museum Möchsberg in Salzburg zeigt die Kunstausstellung Flowers & Mushrooms | kunstfreunde sagte:

[…] Stimm, Robert von Stockert, William Henry Fox Talbot, Diana Thater, Stefan Waibel, Xiao Hui Wang, Andy Warhol, Michael Wesely, Manfred Willmann, Andrew […]

Di 16. Juli 2013 at 15:00

Hinterlassen Sie eine Nachricht

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>