Di Oktober 28th, 2008
Absurdistan lässt Grüssen – James Ensor in Wuppertal
Das von- der-Heydt-Museum zeigt noch bis zum 8. Februar 2009 eine kleine aber feine Schau zum künstlerichen Einfluss des belgischen Symbolisten auf nachfolgende Künstlergenerationen.
Ein spannender Ansatz ist, dass James Ensor (1860-1949) der erste Künstler war, der der Erfahrung des Irrationalen, das plötzlich in eine scheinbar intakte Welt einbricht in seinen Bildräumen Platz bot.
Schattenspiele, Grimassen und Verzerrungen bis zur Monströsität zeichnen Ensors Werk aus. Als “Meister des Bizarren und Grotesken” hat Ensor bis weit in das 20. Jahrhundert gewirkt. Er war sowohl für die Expressionisten als auch die Surrealisten ein Vorläufer mit Vorbildcharakter. Die Wuppertaler gehen in ihrer Schau den Wurzeln nach und machen an Ensors Arbeiten und denen der nächsten und weiteren Künstlergenerationen die Einflüsse deutlich.
Dass die Ausstellung nicht ganz zu einem Parcour durch die Kunstgeschichte der letzten 130 Jahre gerät, liegt auch daran, dass die Ausstellungsmacher Ensors Werk von den Anfängen mit den erdig-dunklen Tönen eines erdverbundenen Belgiers bis hin zu den Farbkaskaden und seinem gigantischen Reichtum an Facetten im Spätwerk Raum geben.
Eine gelungene Schau für alle, die das Bizarre und Absurde in der Kunst mögen und endlich mal wissen wollen, wo es herkommt.
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






1 Kommentar to “Absurdistan lässt Grüssen – James Ensor in Wuppertal”
[...] von Paul Klees Auseinandersetzung mit zehn der wichtigsten Künstler seiner Zeit. Wieder mal James Ensor, dem in Wuppertal jetzt auch eine “Analyse-Schau” gewidmet ist, natürlich van [...]
Sa 1. November 2008 at 18:56
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