Fr November 20th, 2009
Zum Tod der Künstlerin Jeanne Claude
Zugegeben “verpackt wie Christo” sparte sie immer aus, die Frau an der Seite des Künstlers Christo, Jeanne Claude, die am 19. November 2009 mit 74 Jahren verstarb.
Unvergessen sind der Reichstag in seiner verhüllten Form und die Gates in New York.
Was hier neben der Lebensleistung auch noch bleiben wird, ist der immerwährende Hinweis als Künstlerpaar gemeinsam, kogenial Ideen geschaffen und umgesetzt zu haben. Und diese Ideen oft Jahre und Jahrzehnte hinweg verfolgt zu haben und irgendwann die zeitlich begrenzte Realisierung erlebt zu haben.
Und das ganze aus eigenen Mitteln und nur refinanziert durch die eigenen Zeichnungen und Projektskizzen, die durchaus Kultstatus erlang haben.
Auch wird bleiben der Kampf als “Frau an seiner Seite” wahrgenommen worden zu sein. Wie oft machten sich Kommentatoren oder auch Betrachter über “Christo und Jeanne Claude” lustig. Wie wenig selbstverständlich war “ihr Werk”, wie eher zugebilligt war “sein Werk mit ihrer Zutat”.
Vielleicht wird es mal irgendwann normal sein, dass auch ein Künstlerpaar mit zwei gleichberechtigten Mitgliedern des Paares genannt wird und nicht immer auf dem “einsamen, männlichen Genie” herumgeritten wird.
Christo und Jeanne Claude haben es versucht, jetzt ist die Marke und die Lebenspartnerschaft zu Ende. Danke für die vielen schönen gemeinsamen Werke und alles Gute!
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Christiane Hoffmann, ist Inhaberin der






1 Kommentar to “Zum Tod der Künstlerin Jeanne Claude”
in einer dokumentation wurde mal gezeigt, dass, bevor die kunstaktionen stattfanden, jahrelange genehmigungsverfahren nötig waren. gerade auch die aktion im central park war sehr umstritten. ich finde es bemerkenswert, das die kunstwerke immer von den christos selber finanziert wurden.
Di 24. November 2009 at 16:18
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